Veranstaltungskalender

 
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Mittwoch, 10. Juni 2026
11:00 - 12:00 
MBSR @WORK - Achtsamkeit am Arbeitsplatz: "Achtsamer Umgang mit schwierigen Emotionen"
Workshop
online via Zoom
Bettina Werner, Dipl. Sozialpädagogin, Coach (DBVC) und als Senior Teacher zertifizierte MBSR-Lehrerin

Diese Seminarreihe ist eine Einführung in das Thema Achtsamkeit am Arbeitsplatz und basiert auf dem MBSR-Konzept (Mindfulness based Stress Reduction) nach Prof. Dr. John Kabat-Zinn.
 
Jedes Online-Modul dauert 60 Minuten und kann einzeln oder als Seminarreihe besucht werden.
Voraussetzungen: möglichst ungestörter Raum oder Headset, PC mit Kamera
 
Die Bitte an Sie ist es pünktlich, gerne auch ein paar Minuten früher eingeloggt zu sein. Sie werden in das jeweilige Thema eingeführt und praktizieren eine 20-minütige Achtsamkeitsübung. Die Referentin steht Ihnen für Fragen bezüglich des Themas und der Übungen zur Verfügung.
 
 
6.Modul
 
Nicht „ich bin meine Gefühle“ sondern „ich habe, da sind Gefühle“.
 
Schwierige Gefühle erkennen lernen, zu identifizieren,
um die unmittelbare Identifikation unterbrechen zu können,
um angemessener reagieren zu lernen.

20 Minuten Sitzmeditation über das Thema Achtsamkeit bei schwierigen Gefühlen
 
Anmeldung bei  bettina.werner@kit.edu

Donnerstag, 11. Juni 2026
18:00 - 19:30 
Colloquium Fundamentale: Das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Von epistemischer Fürsorge zur Umcodierung wissenschaftlicher Standards
Vortrag
Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Prof. Dr. Sabine Döring, Philosophisches Seminar, Universität Tübingen

An gegenwärtigen öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu erschweren.
Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen – kaum denkbar.
 
Das Colloquium Fundamentale widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.
 
Abstract
Die liberale Demokratie setzt Wissenschaftsfreiheit voraus. Sie ist ein eigenständiges, von der Meinungsfreiheit zu unterscheidendes Grundrecht auf epistemisch qualifizierten öffentlichen Vernunftgebrauch. Der Vortrag untersucht das Verhältnis von Wissenschaftsfreiheit und moralischer Verantwortung. Ausgangspunkt ist das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Wenn moralische Erwägungen Teil wissenschaftlicher Begründungsstandards werden, werden epistemische Kriterien normativ umcodiert und der Erkenntnisprozess korrumpiert. Zugleich wird gezeigt, dass der Freiheitsbegriff zwei komplementäre normative Dimensionen umfasst: epistemische Gerechtigkeit als Teilhabe aller potenziell Erkennenden am wissenschaftlichen Diskurs und epistemische Offenheit als die Freiheit, ohne Furcht oder Gefälligkeit die Wahrheit zu sagen.
 
Foto: © FORUM

Freitag, 12. Juni 2026
 
OUTLOOK, mehr als nur Mail
Workshop
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Der Kurs vermittelt die Kenntnisse, um OUTLOOK in der aktuellen Version effizient nutzen zu können.
 
Folgende Themen werden behandelt:
 
OUTLOOK konfigurieren Nachrichten: erstellen, adressieren, versenden, beantworten, weiterleiten, löschen, Status verfolgen, Dateien als Anlage versenden Autosignaturen, Abstimmungen per E-Mail durchführen, Quicksteps Kalender: Ereignisse und Termine eintragen und bearbeiten, Besprechungen einplanen, Gruppenterminplanung, freie und gebuchte Zeiten anderer Benutzer anzeigen, Erinnerungen einrichten, Terminserien eintragen Aufgaben: Aufgabenlisten erstellen, Aufgabenanfragen senden, Status verfolgen Kontakte eintragen Adressbücher pflegen Kalender, Postfächer und Ordner gemeinsam nutzen.  
Übungen zu den verschiedenen Themen ergänzen die Einführung.
Grundkenntnisse des Betriebssystems WINDOWS sind Voraussetzung zum Besuch dieses Kurses.

Samstag, 13. Juni 2026
© KIT Medienproduktion (MEP)
10:00 - 15:00 
CAMPUSTAG am KIT - Erlebe deine Uni in Karlsruhe
KIT, Campus Süd
30.95 Audimax …

Am Samstag, 13. Juni 2026, ist es wieder soweit! Beim Campustag hast Du die einmalige Gelegenheit, das KIT in all seinen spannenden und bunten Facetten kennenzulernen, Dich über unsere Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren und auf ein Studium an Deiner Uni in Karlsruhe vorzubereiten.
Dich erwarten spannende Vorträge, echte Vorlesungen, coole Videos und Führungen hinter die Kulissen unserer Forschung. Die Fakultäten öffnen Labore und Hörsäle bis 15:00 Uhr.
Das alles findet auf dem KIT-Campus Süd statt, mit einer Eröffnung im Audimax, Geb. 30.95, Straße am Forum 1. Im Foyer des Audimax findest Du dann schon viele Einrichtungen und Institute, die sich näher vorstellen und Dir viele wichtige Infos geben können.
 
Wer ins studentische Campusleben reinschnuppern möchte, kann ab 15 Uhr noch beim "Summerrave" des AKK (Arbeitskreis Kultur und Kommunikation der verfassten Studierendenschaft) auf dem Roten Platz feiern.

Montag, 15. Juni 2026
 
Gelassen und optimal leistungsfähig bleiben
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Stimmiges Balancieren vielfältiger Anforderungen
 
Gelassenheit und innere Stabilität – auch unter hohen Anforderungen – sind entscheidende Faktoren für dauerhafte Leistungsfähigkeit. Im Seminar stärken Sie Ihre Kompetenz, umsichtig mit den eigenen Kräften zu haushalten und so optimal leistungsfähig zu bleiben. Sie erfahren, wie schwierige Situationen geklärt und hohe Anforderungen oder widersprüchliche Interessen besser in Einklang gebracht werden können. Sie lernen bewährte Methoden kennen, blockierende Gedanken und Emotionen zu steuern und aufzulösen. Stress kann fühlbar abgebaut werden und bewusstes Entspannen gelingt. Die vermittelten Methoden können später selbstständig angewandt werden.
 
   

 

14:00 - 15:30 
Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Wissenschaftsjournalismus – zwischen TikTok und peer review
Vortrag
Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal
KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6 …
Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Inga Dreyer M.A., KIT, Department für Wissenschaftskommunikation

Wissenschaftsjournalismus hat heute vielfältige Aufgaben: Er soll einerseits sachlich und verständlich aus der Forschung berichten, so dass auch Forschende sich angesprochen fühlen – andererseits soll er Aufmerksamkeit für Wissenschaft bei sehr vielen verschiedenen Zielgruppen und Kanälen erzeugen. Manchmal hat er die Rolle, Wissenschaft kritisch zu beleuchten und ein „peer review des peer review“ zu leisten. Immer häufiger findet er sich in politisch oder gesellschaftlich sehr umstrittenen Themengebieten wieder. Und dann hat er noch eine Unterhaltungsaufgabe – oder er gibt Ratschläge, etwa zu Gesundheitsthemen. Wie wird Wissenschaftsjournalismus dieser Rollenvielfalt gerecht, und wie behauptet er sich in Zeiten von Journalismuskritik, Stellenkürzungen – und der Omnipräsenz generativer KI? Der Vortrag leuchtet den Facettenreichtum dieses Berufsfelds auf und reflektiert die veränderte Rolle als gesellschaftlicher und medialer Intermediär.
 
In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.
 
 
Gäste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter ringvorlesung@forum.kit.edu.
 
 
Foto: jbuinac / stock.adobe.com

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