Veranstaltungskalender

 
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Donnerstag, 26. März 2026
 
Welcome Day des KIT für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Informationsveranstaltung
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Die Veranstaltung richtet sich an alle neuen Mitarbeitenden und gibt einen Überblick über das KIT mit all seinen Forschungsthemen, seinen Einrichtungen und vielfältigen Angeboten.
 
Sie erhalten innerhalb des Welcome Days die Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu treten und erste Netzwerke zu bilden.
Im Rahmen eines Marktplatzes präsentieren verschiedene Dienstleistungseinheiten ihre Arbeitsfelder, -prozesse und Angebote. Sie als Teilnehmende können mit den Ansprechpersonen Ihrer Wahl ins Gespräch kommen und ihre individuellen Fragen direkt vor Ort klären.
 
Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Besichtigung des Campus Nord, bei der ausgewählte Forschungseinrichtungen und -projekte gemeinsam erkundet werden.

 
Fairness am Arbeitsplatz
Workshop
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Alle Menschen wünschen sich, fair behandelt zu werden. Sie möchten sich sicher fühlen, respektiert werden, wünschen sich konstruktives Feedback und Unterstützung in schwierigen Situationen. Doch manche Auseinandersetzung wird nicht sachlich, sondern persönlich ausgetragen. Mancher Konflikt wird nicht offen und fair bearbeitet, sondern ignoriert, bagatellisiert oder dramatisiert. Manchmal wird nicht mit den Betroffenen gesprochen, sondern über sie. Manchmal werden statt Lösungen lieber Schuldige gesucht. Wer in einem solchen Klima arbeitet und wiederholt unfair behandelt oder ausgegrenzt wird, kann verunsichert werden, häufiger Fehler machen und langristig krank werden. Dieses Seminar soll helfen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und fair und klar anzusprechen.

12:00 - 20:00 
NeuroConnect 2026: Organoid Neurophysiology Workshop
Workshop
Seminar room at the Präsidium Building
(B 11.30, Engelbert-Arnold-Straße 2, 76131 Karlsruhe)

To find better treatments for brain disorders, we aim to develop enhanced in vitro models of the human brain and mature them through electrical stimulation. A 1-day workshop with international experts and the local scientific community in the Rhine valley in Freiburg and Karlsruhe on 26 March 2026 will kickstart this research direction.

Thursday, March 26th, 2026, from 12:00 ? 20:00 h (Registration from 11:30 to 13:00 h)

18:00 - 19:30 
Podiumsdiskussion zum Abschluss der Frühlingsakademie Nachhaltigkeit: "Kreislaufwirtschaft: Wunschdenken oder Zukunft der Wertschöpfung?"
Informationsveranstaltung
Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12

Projektwoche zu Nachhaltigkeit in Wissenschaft, Studium, Beruf und Alltag
23. bis 26. März 2026
    Abschließende Podiumsdiskussion "Kreislaufwirtschaft: Wunschdenken oder Zukunft der Wertschöpfung?" Digitale Produktpässe, neue Geschäftsmodelle und modulare Designs gelten als zentrale Bausteine einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Dennoch zeigt sich in aktuellen Debatten, dass rund 90 % der Aufmerksamkeit weiterhin auf das Recycling fokussiert ist – ein Ansatz, der zwar Verluste reduziert, aber kaum echte Wertschöpfung schafft. Warum gelingt es bislang nicht, Produkte so zu gestalten und zu nutzen, dass Reparierbarkeit, längere Lebenszyklen und datenbasierte Services zum Standard werden? Wie kann regionale Zirkularität gestärkt werden, um Importe zu verringern und lokale Wertschöpfungsketten zu fördern? Und welche Rolle spielen politische Rahmenbedingungen, wenn zugleich Branchen wie die Automobilindustrie oder Smartphone‑Hersteller aus Gründen der Performance zunehmend auf Modularität verzichten?
Welche strukturellen Hemmnisse eine nachhaltige Transformation hin zu kreislauffähigen Produkten bremsen und welche Impulse digitale Technologien für neue Wertschöpfungsmodelle bieten, diskutieren Expertinnen und Experten bei der öffentlichen Podiumsdiskussion.
 
Moderation:
Martin Besinger, SWR
Es diskutieren:
Dr. Michael Dieterle,  Entwicklungsingenieur für Circularity & Product Sustainability, SEW-Eurodrive GmbH & Co KG Philipp Krohn, Wirtschaftsredakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung Prof. Dr. Sven Matthiesen, Co-Sprecher des Sonderforschungsbereichs "Kreislauffabrik für das ewig innovative Produkt" sowie Mitglied der Institutsleitung des Institut für Produktentwicklung (IPEK), KIT Anna Reiners, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Circular Black Forest gGmbH  
Die Frühlingsakademie 2026 ist eine Projektwoche, die vier Tage von der Frage bestimmt wird „Was ist nachhaltige Kreislaufwirtschaft?“. Das Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM) richtet die Projektwoche 2026 in Kooperation mit dem interdisziplinären Sonderforschungsbereich (SFB) 1574 „Kreislauffabrik für das ewig innovative Produkt“ am KIT aus. Zusätzlich ist sie in diesem Jahr eine Jubiläumsveranstaltung zu 10 Jahren EVTZ Eucor.
Mit einer öffentlichen Keynote, einem Forum Nachhaltigkeit, einer Vielzahl an parallelen Workshops und Exkursionen sowie einer abschließenden Podiumsdiskussion geht das FORUM diesen und weiteren Themen in der Frühlingsakademie Nachhaltigkeit 2026 nach:
 
Die Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wohlstand erfordert Alternativen zum linearen „Nehmen – Herstellen – Nutzen – Entsorgen“-Modell. Zirkuläre Ansätze versprechen Lösungen, werfen jedoch Fragen zur technologischen Umsetzung, zu ökonomischen Anreizen, zu politischen Rahmenbedingungen und zur systemischen Nachhaltigkeitsbewertung auf. Offene Fragen werden addressiert und Wege zu einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft diskutiert.
Die Frühlingsakademie richtet sich an alle, die sich für nachhaltige Entwicklung interessieren, und bietet die Gelegenheit, Bezüge zu Wissenschaft, Technik und Gesellschaft herzustellen sowie neue Perspektiven auf das eigene Fachgebiet zu gewinnen.
 
Die Keynote, das Forum Nachhaltigkeit und die Podiumsdiskussion sind öffentlich und können ohne Anmeldung besucht werden.
 
Foto: FORUM/Felix Grünschloss
 

18:00 - 19:30 
Wissen, Macht, Zugang - Wie wir Räume öffnen
Informationsveranstaltung
Stadtkirche am Marktplatz, Karlsruhe
Dr. Stefan Schwartze (VP Finanzen, Personal & Infrastruktur), Dr. Arne Upmeier (Direktor KIT-Bibliothek), Prof. Dr. Kathrin Gerling (Institut für Anthropomatik und Robotik), Dr. Suzan Stutz (Anti-Diskriminierungsbeauftragte), Dr. Isabel Gallin(Moderation), KIT, Präsidium, KIT Bibliothek, IAR, Digital Office, KMB

KIT - Diskussionspanel im Rahmen der Ausstellung "The Cage. 500 Käfige. Ein Tor zur Freiheit" in der Stadtkirche am Marktplatz vom 07.-29.03.2026 während der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Wie können Bildungs- und Forschungseinrichtungen Zugänge zu Arbeit, Wissen und gesellschaftlicher Teilhabe eröffnen - und welche Verantwortung tragen sie für Offenheit und Chancengerechtigkeit? Ausgehend vom Kunstwerk "The Cage", das Erfahrungen von Begrenzung und Ausschluss sichtbar macht, diskutieren Vertreter:innen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) über das Öffnen von Räumen: als zentrale Bildungsinstitution und größter Arbeitgeber der Stadt, als Produzent und Vermittler frei zugänglichen Wissens sowie als Ort der Forschung zu Barrierefreiheit, inklusiven Technologien und Antidiskriminierung. Das Panel vereint Stimmen aus Präsidium, Bibliothek, Forschung und Antidiskriminierungsarbeit und fragt, wie Bildung, Strukturen und Technologien zu mehr Zugänglichkeit und Vielfalt beitragen können.
 
Die musikalische Begleitung der Veranstaltung übernimmt der Pianist Fabian Ringlage.

19:00 - 21:00 
TRIALOG | Weinbrenner - Wem gehört die Stadt?
Informationsveranstaltung
TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum
Kaiserstraße 93, …

Ein Abend, viele Perspektiven – Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Für wen wurde die Stadt Karlsruhe geplant und welche Gruppen wurden dabei übersehen? Bei unserem TRIALOG gehen wir diesen Fragen näher auf den Grund, wagen wir einen Blick zurück auf Weinbrenner und erfahren mehr über mögliche Veränderungen durch feministische Stadtplanung. Neben Dr. Ulrich Maximilian Schumann, Präsident der Friedrich-Weinbrenner-Gesellschaft e.V. und Daniel Fluhrer, Bürgermeister des Dezernats 6, ist auch die amtierende Preisträgerin des Friedrich-Weinbrenner-Preises, Stephanie Mauer, bei uns zu Gast.

Mit ihr sprechen wir gemeinsam über feministische Stadtplanung, die eine Planung auf Augenhöhe im Sinne der Vielfalt beschreibt. Anders als die Planung von oben herab soll diese Art der Planung im Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern geschehen – insbesondere mit benachteiligten Personengruppen. Hierbei richtet sie ihren Blick unter anderem auf Obdachlose, die am stärksten davon betroffen sind, dass der städtische Raum bestmöglich auf Konsum angelegt ist. Darüber hinaus identifiziert sie die Problematiken bei Nacht sowie hinsichtlich der unterschiedlichen Mobilität der Bevölkerung. Auch Personen mit queerer Identität, die in der Vergangenheit oft in den Schatten gedrängt wurden, möchte sie in ihrem Vortrag mehr Gehör in Bezug auf die Stadtplanung verschaffen. Mit den Erkenntnissen dieser Arbeit könne die Stadt, so Stephanie Mauer, einen funktionierenden Werkzeugkasten ableiten. „Denn es sind die kleinen Interventionen, die den Stadtraum unmittelbar verbessern: für alle Menschen“ (Stephanie Mauer).
Gemeinsam mit Ulrich Maximilian Schumann gehen wir der Frage auf den Grund, ob die Stadt heute moderner und demokratischer geplant ist als zu Weinbrenners Zeiten. Dabei wagen wir einen Blick auf Weinbrenners Denken und Planen, an dem man sich messen lassen muss. Unter den Gesichtspunkten „Macht“ und „Geld“ diskutieren wir mit Daniel Fluhrer über die entscheidende Frage „Wem gehört die Stadt?“ und können uns auf eine vielschichtige Diskussion der drei Gästinnen und Gäste untereinander und mit dem Publikum freuen.
Der Eintritt ist kostenfrei.

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