Veranstaltungskalender

 
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Mittwoch, 04. November 2026
17:00 - 21:00 
NaWik-TRIALOG | Politik & Wissenschaft ? Wissen. Beraten. Entscheiden.
Informationsveranstaltung
TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum
Kaiserstraße 93, Karlsruhe 76133
Richard A. Fuchs, Prof. Dr. Armin Grunwald

Ein Abend, viele Perspektiven - Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Journalismus rund um das Thema "Politik & Wissenschaft".

Die Debatte um das Verhältnis von Wissenschaft und Politik wird immer wieder und an verschiedenen Beispielen diskutiert. Wie arbeiten Wissenschaft und Politik zusammen? Welche Rolle können wissenschaftliche Erkenntnisse bei der ganz konkreten politischen Entscheidungsfindung spielen? Und welche Kompetenzen benötigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um ihre Erkenntnisse in die Politik zu tragen?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion - dem NaWik-TRIALOG - am 04. November 2026 von 17:00 bis 18:00 Uhr im TRIANGEL Karlsruhe. Wie der Formattitel bereits andeutet, geht es um eine lebendige Diskussion zwischen unterschiedlichen Perspektiven - hier der Wissenschaft, Politik und Journalismus. Ziel ist es, die Reibungspunkte zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischen Entscheidungen auf Augenhöhe zu diskutieren - live in Karlsruhe und gestreamt via YouTube.

Beim ersten NaWik-TRIALOG am 04. November 2026 sind folgende drei Expert:innen dabei:

Prof. Dr. Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Richard A. Fuchs, Wissenschaftsjournalist, Medientrainer und Berater für Wissensorganisationen

Politiker:in (wird noch bekannt gegeben)

Der Eintritt ist kostenfrei.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die daran interessiert sind, wie und in welchem Maße wissenschaftliche Erkenntnisse den Weg in die politischen Entscheidungsebenen finden.

Am Ende der Podiumsdiskussion kannst du deine Fragen an das Podium stellen!

18:30 - 22:00 
Libanesischer Abend - Hummus & Taboulé selbst gemacht
Kulturveranstaltung
Z10 (Zähringer Straße 10, 76131 Karlsruhe)

Lernt die vielfältige libanesische Küche kennen und bereitet gemeinsam zwei ihrer bekanntesten Spezialitäten zu: cremigen Hummus und frischen Taboulé.
Neben dem gemeinsamen Kochen bleibt genügend Zeit, die Gerichte in gemütlicher Atmosphäre zu genießen und mehr über die kulinarischen Traditionen des Libanon zu erfahren.

Teilnehmerzahl: max. 15 Personen
Anmeldeschluss: 30.10.2026

Donnerstag, 05. November 2026
 
Weiterbildung für Elektrofachkräfte
Workshop
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Der Arbeitgeber muss seine Beschäftigten regelmäßig und ausreichend über Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz – mindestens einmal jährlich - unterweisen. Dies wird in den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sowie staatlichen Gesetzen und Verordnungen gefordert.
Es müssen außerdem die Vorschriften des "VDE Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V." beachtet werden.
   

 

 
Unterweisung von Sachkundigen für Anschlagmittel
Workshop
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Anschlagmittel dürfen nach DGUV Vorschrift 52 nur in Betrieb genommen werden, wenn sie durch Sachkundige geprüft worden sind. Regelmäßige Prüfungen sind in Abständen von längstens einem Jahr vorzunehmen. Der Kurs vermittelt die Kenntnisse, die für die Beurteilung des sicherheitstechnischen Zustands benötigt werden.
 
Der Kurs wendet sich an Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit die Sachkunde benötigen.

11:00 - 12:00 
Recherche nach Normen
Online Seminar
Online
Martina Weber

Diese Veranstaltung wird als Online Seminar stattfinden!
Alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden rechtzeitig vorab per E-Mail über den Ablauf informiert.
 
Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Recherche nach technischen Normen:
 
Einstieg: Welche Arten von Normen gibt es, wo sind diese zu finden und welche Zugriffsbedingungen gelten? Suche nach DIN-Normen und VDI-Richtlinien in Nautos Suche nach DIN-VDE-Normen in der VDE NormenBibliothek Überblick zu weiteren Normen: AD 2000-Merkblätter, DWA-Regelwerk, IEEE Standards, ASTM-Standards  
Hinweis: Für die Teilnahme an den praktischen Übungen im Onlineseminar müssen Sie sich im Hochschulnetz des KIT, der HKA oder der DHBW-KA befinden oder ein VPN nutzen.
 
Tag(s): BIB-S, BIB-N, FBH, FBD, RECH-all

18:00 - 19:30 
Colloquium Fundamentale: ​​​​​​​Transplantation der Zukunft: Organe aus dem Drucker
Vortrag
InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Prof. Dr. Ute Schepers, Wissenschaftliche Sprecherin des KIT-Zentrums Health Technologies

Unsere medizinische Versorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Gegenwärtig hat die deutsche Bundesregierung dem Gesundheitssystem drastische Sparmaßnahmen auferlegt und zahlreiche Leistungen gekürzt oder gestrichen. Damit wächst die Sorge, ob wir in Zukunft weiterhin gut versorgt sein werden. Zuversichtlich stimmen dagegen die nahezu täglich verkündeten Neuigkeiten aus der Forschung. Getrieben von Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz, der Biotechnologie und der Robotik werden die Grenzen des diagnostisch und therapeutisch Machbaren in einem rasanten Tempo verschoben. Diese Fortschritte geben Hoffnung, werfen aber auch Fragen danach auf, wie die zukünftige medizinische Versorgung gerecht und menschlich bleibt. Werden wir mit Innovationen die gegenwärtigen Probleme unseres Gesundheitssystems lösen können – die Unterfinanzierung, der Fachkräftemangel und der Mangel an Therapieplätzen für psychische Erkrankungen – oder schaffen wir damit gar neue Schieflagen?
Wie führende Expertinnen und Experten in die Zukunft der Medizin blicken, können Sie im Colloquium Fundamentale „Am Puls der Zukunft. Perspektiven auf Medizin und Gesundheitssystem von morgen“ im Wintersemester 2026/2027 erfahren, das im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2026 „Medizin der Zukunft“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt steht. Zusätzlich ist das Colloquium Fundamentale in diesem Semester Side-Event der Wissenschaftsreihe EFFEKTE, der Stadt Karlsruhe.
Wir hören, welche biomedizinischen und technischen Entwicklungen das Heilen und Pflegen revolutionieren, welche Rolle umfangreiche Patientendaten für Diagnosen und Therapien spielen und was es bedeutet, dass für Frauen bislang weitaus weniger Daten vorhanden sind. Außerdem wollen wir uns mit der Frage befassen, wie effizient unser Gesundheitssystem sein kann und soll und welche ethischen Fragen KI-basierte Anwendungen aufwerfen.
 
Abstract
 
Der 3D-Biodruck eröffnet die Möglichkeit, lebende Gewebe und Organstrukturen Schicht für Schicht nach einem digitalen Modell aufzubauen. Spezielle Biotinten aus Biomaterialien und Zellen werden dabei genutzt, sodass Gewebe mit definierter Architektur, Durchblutung und mechanischen Eigenschaften entstehen. Solche gedruckten Strukturen dienen heute bereits als humane Mini-Organe und Organ-on-Chip-Modelle für die Wirkstofftestung und können Tierversuche reduzieren; langfristig sollen sie als funktionelle Implantate in die Klinik gelangen. Am KIT nutzen wir diese Techniken, um Babyherzklappen herzustellen. Herkömmliche Herzklappenprothesen wachsen nicht mit und müssen im Laufe der Kindheit in wiederholten Operationen ersetzt werden. Am KIT entwickeln wir daher Babyherzklappen aus veganem, tierfreiem Kollagen, die per 3D-Biodruck mit patienteneigenen Zellen besiedelt werden. Form und Materialeigenschaften werden so gestaltet, dass die Klappe den Druck- und Strömungsverhältnissen im kindlichen Herzen standhält und sich langfristig in körpereigenes Gewebe umbauen kann. Gemeinsam mit Klinikerinnen und Klinikern prüfen wir die Belastbarkeit der Klappen unter physiologischen Bedingungen in chirurgischen Trainingsmodellen. Der Vortrag zeigt, wie Biomaterialchemie, Zellbiologie und additive Fertigung zusammenwirken, welche Hürden auf dem Weg zum Implantat noch zu nehmen sind – und warum Ersatzteile aus dem Biodrucker künftig ein Standard der Medizin werden könnten.
 
Foto: © Victor Moussa/stock.adobe.com
 

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