Aktuelles aus dem KIT

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Nanofiltration: Wasser wirksam von Glyphosat befreienCynthia Ruf, KIT
Nanofiltration: Wasser wirksam von Glyphosat befreien

Forschende des KIT zeigen: Neben Größe und Ladung von Molekülen kann auch deren Hydration dazu beitragen, Herbizide zu entfernen

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Nanopartikel ermöglichen neue Kombinationen bisher nicht mischbarer MetalleMarkus Breig, KIT
Nanopartikel ermöglichen neue Kombinationen bisher nicht mischbarer Metalle

Chemiker Claus Feldmann erhält Reinhart Koselleck-Projekt der DFG – Kombination unterschiedlicher Eigenschaften könnte neue Hochleistungswerkstoffe ermöglichen 

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Jan Hesthaven und Martin Keller im Gespräch.Cynthia Ruf, KIT
„Innovationsökosysteme sind essenziell für die technologische Souveränität Deutschlands“

Helmholtz-Präsident Martin Keller und KIT-Präsident Jan S. Hesthaven im gemeinsamen Interview.

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Neue Forschungsplattform zu effizientem DüngemitteleinsatzMichael Hauschild
Neue Forschungsplattform zu effizientem Düngemitteleinsatz

Forschende aus Europa und den USA bündeln ihr Wissen, um Stickstoffverluste in der Landwirtschaft zu verringern und Emissionen zu senken

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Professor Christoph Kirchlechner präsentiert aktuelle Fusionsforschung auf dem Stand des KIT bei der Hannover Messer. Sandra Göttisheim, KIT
Das KIT auf der Hannover Messe

Das KIT präsentiert auf der Hannover Messe ausgewählte Highlights aus der Technologieentwicklung.

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Titelseite von lookKIT zum Thema Transfer KIT
Transfer

Die aktuelle Ausgabe von lookKIT über innovative Lösungen und Technologietransfer.

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Blurred blue Code/Text Zeilen als Hintergrund. Amadeus Bramsiepe, KIT
Zwischen Datenpaketen und Detektivarbeit

Was Wlan-Signale uns verraten – jetzt im Podcast "Nachgefragt".

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Studierende am KIT KIT
Studiengänge

Rund 100 Bachelor- und Masterstudiengänge am KIT.

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Exzellenz

Als Exzellenzuniversität stärkt das KIT seine Spitzenforschung, pflegt den intensiven Dialog mit der Gesellschaft und bietet verlässliche Karrierewege.

Science for Impact

Das KIT übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und trägt zur Gestaltung einer nachhaltigen und resilienten Zukunft bei.

Veranstaltungen

Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Forschungsethik der Künstlichen Intelligenz: Zwischen Objekt und Werkzeug

Ringvorlesung Wissenschaft in der Gesellschaft: Forschungsethik der Künstlichen Intelligenz: Zwischen Objekt und Werkzeug

27. April 2026 14:00 - 15:30Geb. 30.41 / Chemie-Hörsaal Nr. 2 / Criegée-Hörsaal KIT Campus Süd, Fritz-Haber-Weg 2-6
Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) stellt die Forschung vor tiefgreifende ethische Herausforderungen – sowohl dort, wo KI selbst Gegenstand der Forschung ist, als auch dort, wo sie als Werkzeug in wissenschaftlichen Prozessen eingesetzt wird. Der Vortrag beleuchtet diese beiden Dimensionen der Forschungsethik im Kontext von KI.
Im ersten Teil wird diskutiert, welche ethischen Fragen die Erforschung und Entwicklung von KI aufwirft. Dazu zählen etwa die Verantwortung für mögliche Fehlfunktionen, gesellschaftliche Auswirkungen von Automatisierung, Verzerrungen durch Trainingsdaten sowie der Umgang mit Autonomie und Kontrolle bei lernenden Systemen. Welche Normen und Prinzipien sollten die Forschung an Systemen prägen, deren Verhalten sich nur begrenzt vorhersagen lässt? Im zweiten Teil wird erörtert, wie sich die Rolle der Forschung verändert, wenn KI-gestützte Werkzeuge. etwa für Datenanalyse, Texterstellung oder Hypothesengenerierung, selbst Teil des wissenschaftlichen Prozesses werden. Hier stellen sich Fragen nach Transparenz, Reproduzierbarkeit, Autor*innenschaft, Bias und epistemischer Integrität. Kann eine Forschung, die sich KI als Assistenz bedient, noch als menschlich kontrolliert gelten – und wo verlaufen dabei die ethischen Grenzen?
Im Vortrag soll diese Doppelfunktion von KI als Forschungsgegenstand und -instrument kritisch diskutiert und anhand einschlägiger Fallbeispiele verdeutlicht werden.
 
In welcher Beziehung stehen Wissenschaft und Gesellschaft? Wie nehmen gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf die wissenschaftliche Forschung und wie wird wissenschaftliche Erkenntnis gesellschaftlich rezipiert und angewandt? Die Vorlesungsreihe mit unterschiedlichen KIT-internen und -externen Referierenden bietet einen Überblick über die Thematik, der sich in folgende Schwerpunkte gliedert: I. Das Wissenschaftssystem, II. Wissenschaft und Öffentlichkeit, III. Wissenschaft und Politik, IV. Wissenschaft und Wirtschaft, V. Wertediskurse.
 
 
Gäste zu Einzelterminen melden sich bitte per E-Mail an unter ringvorlesung@forum.kit.edu.
 
 
Foto: jbuinac / stock.adobe.com
PD Dr. Alexander Bagattini, KIT

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