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5,8 Millionen Euro aus EFRE-Fonds für das KITAmadeus Bramsiepe, KIT
5,8 Millionen Euro aus EFRE-Fonds für das KIT

Vier geförderte Vorhaben stärken Forschungsinfrastrukturen in Produktionstechnik, Klimaforschung, Batterierecycling und Quantenkommunikation

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Land Baden-Württemberg fördert Quantentechnologie-DemonstratorenKIT
Land Baden-Württemberg fördert Quantentechnologie-Demonstratoren

KIT mit Vorhaben zu biokompatiblen Quantensensoren zur Untersuchung des Krebsstoffwechsels und Quantenschlüsseln für die Kommunikation beteiligt

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Beton als CO₂-SenkeCynthia Ruf, KIT
Beton als CO₂-Senke

KIT-Forschende modellieren und prüfen Betonbauteile mit CO-speichernden Bindemitteln

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Zemente für Wasserstoffspeicher bleiben stabilCynthia Ruf, KIT
Zemente für Wasserstoffspeicher bleiben stabil

Forschende am KIT untersuchten mögliche Materialveränderungen von Bohrlochzement – Wichtiger Schritt zur unterirdischen Wasserstoffspeicherung

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Demonstration gegen Rechtsextremismus in Karlsruhe. Darüber sind die Farben des KIT (Blau und Grün) als Farbverlauf gelegt. Foto: Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt / Collage: KIT
Für Respekt, Dialog und Weltoffenheit

KIT setzt sich für Vielfalt ein – Wissenschaft lebt von Austausch und Toleranz.

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Titelseite von lookKIT zum Thema Künstliche Intelligenz KIT
Künstliche Intelligenz

Die aktuelle Ausgabe von lookKIT über die transformative Kraft von Künstlicher Intelligenz.

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Blauer Hintergrund mit unscharfen Zeilen aus Programmiercode Amadeus Bramsiepe, KIT
Wenn KI zur Waffe wird

Neue Dimensionen der Cyberangriffe – jetzt im Podcast "Nachgefragt".

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Rund 100 Bachelor- und Masterstudiengänge am KIT.

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Als Exzellenzuniversität stärkt das KIT seine Spitzenforschung, pflegt den intensiven Dialog mit der Gesellschaft und bietet verlässliche Karrierewege.

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IScO Exkursion: Ein Einblick in die Geschichte, Hotel Silber als Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei des NS Regimes

IScO Exkursion: Ein Einblick in die Geschichte, Hotel Silber als Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei des NS Regimes

21. Februar 2026 11:00 - 15:00Treffpunkt in Karlsruhe, Hauptbahnhof
IScO lädt zu einem geführten Besuch im Hotel Silber in Stuttgart ein, einem Erinnerungsort mit einer Dauerausstellung zur Geschichte von Polizei, Gestapo und Verfolgung. Das Gebäude wurde bereits in der Weimarer Republik als Polizeistandort genutzt. Unter dem Nationalsozialismus entwickelte es sich zu einem zentralen Ort der Gestapo, von dem aus Überwachung, Repression und Verfolgung koordiniert wurden. Davon waren viele Menschen in Württemberg und Hohenzollern und darüber hinaus betroffen. Nach 1945 wurde das Gebäude weiterhin von der Polizei genutzt, und auch seine spätere Geschichte wirft komplexe Fragen nach Kontinuitäten, Verantwortung und Erinnerung auf.
Die Ausstellung zeichnet heute sowohl Brüche als auch Kontinuitäten von der Weimarer Republik über die NS Diktatur bis in die Nachkriegszeit nach. Anhand von Dokumenten, Fotografien und Medienstationen geht sie der Frage nach, wie demokratische Institutionen so schnell untergraben werden konnten, wie Behörden und einzelne Personen in staatliche Gewalt verstrickt wurden und wie sich Rolle und Selbstverständnis der Polizei zwischen Diktatur und Demokratie veränderten. Zugleich bewahrt die Ausstellung persönliche Spuren des Ortes, darunter Inschriften von Gefangenen sowie Objekte, die die Repression im Alltag und gegenüber Jugendkultur jener Zeit sichtbar machen.
Im Rahmen unseres Besuchs nehmen wir an einer 1,5 stündigen Führung mit dem Titel „Polizei und Völkermord in Europa“ teil. Die Führung beginnt um 13:00 Uhr und beleuchtet die Rolle der württembergischen Gestapo und Kriminalpolizei bei der Verfolgung und Deportation von Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma aus Württemberg und Hohenzollern. Zudem wird thematisiert, wie Mitarbeitende mit Bezug zum Hotel Silber in anderen Teilen Europas eingesetzt wurden. Die Führung geht dabei auch auf individuelle Verantwortlichkeiten und die Folgen für die Verfolgten ein und bietet einen respektvollen Rahmen für Lernen und Reflexion.

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