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KARA unterstützt Forschung im Zeichen der Corona-Krise

Das KIT stellt mit dem Karlsruher Forschungsbeschleuniger (KARA) eine Infrastruktur für die Erforschung der Grundlagen und industriellen Fertigung für die Diagnostik zur Verfügung.
Der Karlsruher Forschungsbeschleuniger, kurz KARA.
Der Karlsruher Forschungsbeschleuniger (KARA) am KIT
Die durch KARA hergestellten Röntgengitter von microworks können Verfahren in der Lungendiagnostik verbessern.
Die durch KARA hergestellten Röntgengitter von microworks können Verfahren in der Lungendiagnostik verbessern (Foto: microworks)

Unter Hochdruck arbeiten Forschergruppen weltweit an neuen Diagnoseverfahren, Medikamenten und Therapien zur Behandlung von COVID-19. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung des Proteins, das als Schlüssel zu den menschlichen Wirtszellen fungiert und in der Lunge zu lebensbedrohlichen Entzündungen führen kann. Für die Erforschung sind moderne Versuchsanlagen und Plattformen notwendig, die auch in Zeiten von Corona zugänglich sein müssen.

Eine solche Infrastruktur stellt das Institut für Beschleunigerphysik und -Technologie des KIT zur Verfügung: den Karlsruher Forschungsbeschleuniger, kurz KARA. KARA dient zur Entwicklung und Erprobung neuer Strahl- und Beschleunigungstechnologien. Synchrotronstrahlung, eine intensive elektromagnetische Strahlung, ermöglicht die Entwicklung neuer Diagnoseverfahren und Untersuchungen von Biomolekülen.

Aktuell forschen dort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Biochemie und Abteilung für molekulare Biophysik des KIT zu Strukturen und Funktionen viraler Proteine. Weiterhin nutzt die Firma microworks, eine Ausgründung des KIT, die LIGA-Technologie an KARA, um hochspezialisierte großflächige Röntgengitter herzustellen, die dann in der Lungendiagnostik – für Röntgenaufnahmen und in der Computertomographie – eingesetzt werden.

ase, 23.04.2020