KIT verabschiedet institutionelle KI-Strategie
Künstliche Intelligenz (KI) verändert Wissenschaft, Studium und Arbeitswelt rasant. Sie eröffnet neue Möglichkeiten und Chancen, wirft gleichzeitig Fragen nach Transparenz, Datenschutz, verantwortungsvollem Handeln und einer nachhaltigen KI auf. Mit einer institutionellen KI-Strategie formuliert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) seine Zukunftsvision für den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Die Strategie definiert darüber hinaus Ziele und Leitlinien für deren verantwortungsvolle Nutzung und Weiterentwicklung in Forschung, Lehre, Transfer und Administration. Zugleich beschreibt sie die Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind.
„Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie wir forschen, lehren, lernen und arbeiten grundlegend. Mit der KI-Strategie formuliert das KIT seinen Anspruch, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten und die Chancen der Technologie verstärkt und gleichzeitig verantwortungsvoll zu nutzen“, sagt Professorin Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung und Nachhaltigkeit des KIT.
KI im Forschungs-, Studien- und Arbeitsalltag
Künstliche Intelligenz ist am KIT bereits in vielen Gebieten angekommen. Forschende nutzen KI etwa, um große Datenmengen auszuwerten und neue Erkenntnisse zu gewinnen. In Studium und Lehre entstehen neue Lern- und Lehrformate. Auch in Service- und Verwaltungsbereichen kommen KI-Anwendungen zunehmend zum Einsatz.
Gleichzeitig hat das KIT Leitlinien für generative KI entwickelt, Qualifizierungsangebote aufgebaut und den Zugang zu modernen KI-Werkzeugen erweitert, etwa durch eine KI-Toolbox für Beschäftigte und Studierende.
Darüber hinaus investiert das KIT in eigene digitale Infrastruktur, wie den neuen 17-Millionen-Euro-Supercomputer HoreKa 2, um über leistungsfähige und datensouveräne Rechenressourcen für Forschung und KI-Anwendungen zu verfügen.
Orientierung für die Zukunft
Mit der Strategie definiert das KIT gemeinsame Ziele für den institutionellen Umgang mit KI. Die Intention ist, spannende Potenziale zu erschließen und zugleich Datensouveränität, Transparenz, Nachhaltigkeit und regulatorische Vorgaben von Anfang an zu berücksichtigen.
Die Strategie entstand in einem KIT-weiten Beteiligungsprozess.
KI-Strategie des KIT zum Download
mex, 05.10.2026
