Aktuelles aus dem KIT

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Pflanzen zeigen der Hitze den „Finger“: Geraten Pflanzen durch hohe Temperaturen oder Trockenheit in Stress, bilden sich im Innern der Zellen Ausstülpungen, die Schutzprogramme auslösen. Toranj Rahpeyma, KIT
Hitzestress: Pflanzen lösen mit Fingern Notprogramme aus

Pflanzen reagieren aktiv auf Belastung: Die „Solarkraftwerke“ der Pflanzenzellen aktivieren Schutzprogramme, die das Überleben in einer sich verändernden Umwelt sichern

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Auf zwei Rädern unterwegs: Schülerinnen und Schüler sammeln Kilometer, stärken nachhaltige Mobilität und fahren für einen besonderen GewinnAmadeus Bramsiepe, KIT
Mehr Bewegung, mehr Klimaschutz: KIT unterstützt Schulradeln

Sonderaktion mit Eiswagen würdigt Engagement der Schülerinnen und Schüler in Karlsruhe - Beitrag zu nachhaltiger Mobilität und Gesundheit

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Präsident Jan S. Hesthaven und Vizepräsident Oliver Kraft im Videointerview über sicherheitsrelevante Forschung am KITIlvy Egler, KIT
„Es ist wichtig, diese Diskussion zu führen“

Präsident Jan S. Hesthaven und Vizepräsident Oliver Kraft im Videointerview über sicherheitsrelevante Forschung am KIT

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Professor Mario Ruben erhält einen ERC Advanced Grant für sein Projekt zur Entwicklung von mehrstufigen molekularen Kernspin-Qudits.Markus Breig, KIT
ERC Advanced Grant für Mario Ruben vom KIT

Chemiker befasst sich mit Entwicklungen auf dem Weg zum Quanteninternet – Europäischer Forschungsrat fördert Projekt „Hilbert Molecules“ mit rund 2,5 Millionen Euro

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An zwei nebeneinanderstehenden Fahnenmasten wehen die Flagge des KIT und die Regenbogenflagge. KIT
Für Vielfalt und offenen Dialog

Demokratie, Internationalität und Diversität zählen zu den Leitprinzipien des KIT.

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Titelseite von lookKIT zum Thema Transfer KIT
Transfer

Die aktuelle Ausgabe von lookKIT über innovative Lösungen und Technologietransfer.

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Dreidimensionale, polygonale Darstellung eines menschlichen Herzens. Axel Loewe, KIT
KI in der Herzmedizin

Die aktuelle Folge des Podcasts "Nachgefragt" widmet sich der Frage, was Algorithmen im Rhythmus erkennen.

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Studierende am KIT KIT
Studiengänge

Rund 100 Bachelor- und Masterstudiengänge am KIT.

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Exzellenz

Als Exzellenzuniversität stärkt das KIT seine Spitzenforschung, pflegt den intensiven Dialog mit der Gesellschaft und bietet verlässliche Karrierewege.

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Das KIT übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und trägt zur Gestaltung einer nachhaltigen und resilienten Zukunft bei.

Veranstaltungen

Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?

Colloquium Fundamentale: Schaden Moralisierungen der Redefreiheit?

25. Juni 2026 18:00 - 19:30Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
An gegenwärtigen öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu erschweren.
Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen – kaum denkbar.
 
Das Colloquium Fundamentale widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.
 
Abstract
Seit einigen Jahren wird in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert, inwieweit die Redefreiheit in Deutschland noch gesichert ist. Einer der Auslöser hierfür war ein Umfrageergebnis des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2021, wonach nur noch rund die Hälfte der Bevölkerung den Eindruck hat, man könne seine politische Meinung frei äußern. Gleichzeitig kann man immer wieder die Klage hören, es gebe eine zu starke Moralisierung in der öffentlichen Debatte. Der Vortrag wird erläutern, warum beides miteinander verknüpft ist. Er beschreibt auf der Grundlage der Repräsentativumfragen des Allensbacher Instituts, welche sozialpsychologischen Mechanismen den sozialen Druck erzeugen, der von vielen Bürgern beklagt wird. Er zeigt, welche Rolle dabei die Massenmedien spielen und warum ein gewisses Maß an sozialer Kontrolle der Preis ist, den man für eine freie Gesellschaft zahlen muss.
 
Foto: © FORUM
Dr. Thomas Petersen

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