Reallabore am KIT
Wie entwickeln wir gemeinsam nachhaltige Lösungen? Reallabore sind Orte des Experimentierens, an denen Wissenschaft und Gesellschaft eng zusammenarbeiten. Neue Technologien und soziale Innovationen werden direkt im Alltag erprobt. So entstehen Lösungen und Lösungswege für Technik, Alltag und Zusammenleben – praxisnah, innovativ und mit Blick auf das Gemeinwohl.
Erfahren Sie hier mehr über die Reallaborforschung am KIT.

ADMoS-Future erforscht, wie autonome Mobilität zu einem nachhaltigen und resilienten Mobilitätssystem der Zukunft beitragen kann. Im Mittelpunkt stehen konzeptionelle und empirische Fragen der Akzeptanz, Governance und regulatorischen Voraussetzungen an mehreren Standorten, etwa in Karlsruhe und im Projekt iamo im Schweizer Furttal.
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Das Reallabor Barrierefreiheit erforscht neue Ansätze, wie Menschen mit Behinderung ohne Barrieren an der Gesellschaft teilhaben können. Im Fokus stehen Themen aus den Bereichen Architektur, Mensch-Maschine-Interaktion, digitale Barrierefreiheit und assistive Technologien.
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Wie kann Energie umweltfreundlich erzeugt und verlustarm gespeichert werden? Was passiert, wenn die Sonne nicht scheint, der Wind nicht weht und dann mehr Strom benötigt wird? Mit Blick auf diese Fragestellungen erforscht das Energy Lab die intelligente Verknüpfung verschiedener Energieerzeugungs-, Speicher- und Bereitstellungsmöglichkeiten.
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Das Karlsruher Reallabor Nachhaltiger Klimaschutz (KARLA) bringt Klimaschutz stärker in die Gesellschaft und erforscht Klimaschutzmaßnahmen in fünf Bereichen: Klimaschonendes berufliches Reisen, Klimaschutz im Bauwesen, Fachkräfte für den Klimaschutz, klimafreundliche Kantinen und automobilfreiere Mobilität und Lebensqualität.
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Das Reallabor Quartier Zukunft – Labor Stadt erforscht und erprobt zusammen mit Menschen in der Karlsruher Oststadt, wie ein Stadtquartier in Einklang mit der Umwelt nachhaltiger gestaltet werden kann. Dabei geht es um die Frage, wie wir heute und morgen in der Stadt gut leben und dabei auf Mitwelt, Umwelt und Nachwelt achten können.
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Ziel des Reallabors Robotische KI ist es, Künstliche Intelligenz in vielfältigen Experimenten und in unterschiedlichen realen Umgebungen, etwa in Kita, Schule, Museum, Bibliothek oder Krankenhaus, zu erleben. Dabei helfen humanoide, also menschenähnliche Roboter, Künstliche Intelligenz in physischer Gestalt erfahrbar machen.
mehrSmart East transformiert das Gewerbegebiet in der Karlsruher Oststadt zu einem energieoptimierten und klimaschonenden Quartier. Von der Digitalisierung des Energiemanagements bis zur Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle für den Energiesektor – das Reallabor Smart East erprobt und setzt Wege zur wirtschaftlichen Energiewende um.
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Für nachhaltige und innovative Mobilitätszukünfte spielt das autonome Fahren eine wichtige Rolle. Auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) können Firmen und Forschungseinrichtungen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im Straßenverkehr erproben.
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Ziel des Reallabors ERNIE (Echtzeitentscheidungen bei riskantem Nichtwissen in der Impaktvorhersage von Extremereignissen) ist es, die Auswirkungen kurzfristiger Extremereignisse sowie langsamer Klimaveränderungen in Wechselwirkung mit Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im urbanen Raum vorherzusagen und zu analysieren. Start ist 2026.
mehrAbgeschlossene Reallabore
RABus
Ziel des Reallabors für den Automatisierten Busbetrieb im ÖPNV in der Stadt und auf dem Land (RABus) war es, automatisierte Shuttleverkehre im öffentlichen Straßenraum praxisnah zu erproben. Bis zum Projektende wurden über 1 600 Probandinnen und Probanden bei mehr als 430 Testfahrten befördert – insgesamt legten die Shuttles rund 2 100 Kilometer zurück.
ROUTINE
Digitale Gesundheitsanwendungen versprechen eine große Verbesserung des Gesundheitswesens. Das Testen neuer Produkte unter realen Bedingungen ist insbesondere bei KI-basierten Anwendungen aber stark reguliert und kaum umsetzbar. Mit dem Reallabor zum Transfer digitaler Gesundheitsanwendungen und KI ins Gesundheitswesen (ROUTINE) sollten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Anwendung von KI im Gesundheitswesen geschaffen werden.
Tiny House
Die KIT-Fakultät für Architektur hat in einem Kooperationsprojekt mit der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule Freiburg ein Tiny House für bis zu vier Personen entwickelt und gebaut. Durch sein besonders nachhaltiges Design erlaubt es einen abfallfreien Rückbau und minimiert den Einsatz umweltunverträglicher Baustoffe.
