Presseinformation 100/2021

Kultur-Hackathon für Studierende und Tech-Begeisterte

Kultureinrichtungen machen ihre Datenschätze zugänglich
Beim großen Kultur-Hackathon sind Visualisierungen, Games, VR/AR-Anwendungen oder Apps von Studierenden und jungen Tech-Fans gefragt. (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Beim großen Kultur-Hackathon sind Visualisierungen, Games, VR/AR-Anwendungen oder Apps von Studierenden und jungen Tech-Fans gefragt. (Foto: Lydia Albrecht, KIT)

Beim großen Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ können sich Studierende und andere Tech-Fans der offenen Daten großer Kultureinrichtungen Baden-Württembergs bedienen. Gefragt sind bei dem Programmierwettbewerb digitale Anwendungen zum kreativen Umgang mit dem kulturellen Erbe des Landes. Mit seinen gut 23.000 Studierenden, davon 9.000 im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Geistes- und Sozialwissenschaften, gehört das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu den Mitveranstaltern. 

„Unsere Studierenden haben sowohl die technischen Kenntnisse als auch das Bewusstsein für die gesellschaftlichen Aspekte und werden diese Stärken in unterschiedlicher Ausprägung einbringen“, sagt Professor Michael Decker, Leiter des Bereichs Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft am KIT. Auch Forschende könnten sich gerne beteiligen, so Decker.

Kultureinrichtungen seien oftmals nicht nur reich an materiellen Schätzen, sondern verfügten auch über einen unermesslichen Schatz an digitalen Daten, sagt Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, welches den Hackathon unterstützt. „Diese Datenschätze wollen entdeckt, genutzt und verwertet werden. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 hilft dabei, diese Kostbarkeiten für ein breites Publikum erlebbar zu machen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können beim Hackathon aus den Daten unterschiedlichste Visualisierungen, Games, VR/AR-Anwendungen oder Apps entwickeln und damit neue Verbindungen zwischen den Institutionen, ihrem kulturellen Erbe und der Öffentlichkeit herstellen. In kleinen Teams sollen digitale Anwendungen bis zum Prototypen ausgearbeitet werden.

Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 startet mit einer Auftaktveranstaltung am 7. und 8. Mai 2022 im ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und endet nach einer siebenwöchigen Umsetzungsphase mit einer öffentlichen Preisverleihung am 24. Juni 2022 im Landesmuseum Württemberg.

Starke Partner für ein starkes Projekt

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 wird darüber hinaus unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die MFG Baden-Württemberg.


Weitere Informationen: codingdavinci.de | #CodingdaVinci | kreativ.mfg.de/digitale-kultur/coding-da-vinci-baden-wuerttemberg

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 23 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

mex, 03.11.2021
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