Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 122/2020

Oliver Kraft bleibt Vizepräsident für Forschung

KIT-Senat bestätigt Wahl für zweite Amtszeit – Optimale Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und für den wissenschaftlichen Nachwuchs zentrale Themen
Professor Oliver Kraft (Foto: Markus Breig, KIT)
Professor Oliver Kraft (Foto: Markus Breig, KIT)

Oliver Kraft bleibt Vizepräsident für Forschung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). In seiner heutigen Sitzung bestätigte der KIT-Senat das Votum des Aufsichtsrates mit sehr großer Mehrheit. Das Amt des Vizepräsidenten hat Kraft seit 2016 inne. Schwerpunkte seiner ersten Amtszeit waren insbesondere das Aufstellen des KIT für die Exzellenzstrategie und die programmorientierte Förderung in der Helmholtz-Gemeinschaft.

„Der Aufsichtsrat hat sich einstimmig für eine zweite Amtszeit von Professor Oliver Kraft als Vizepräsident für Forschung ausgesprochen. Dass Herr Kraft sich weiter für herausragende Forschungsbedingungen am KIT einsetzen wird, freut mich sehr“, so der Aufsichtsratsvorsitzende des KIT, Professor Michael Kaschke.

„Ich freue mich sehr, dass der KIT-Senat die Wahl so klar bestätigt hat. Als Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft misst sich das KIT national sowohl mit den Universitäten als auch mit den Helmholtz-Zentren. Grundlage für – bisherige und künftige – Erfolge in diesen Wettbewerben ist die klare strategische Ausrichtung der Forschung am KIT. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der erneute Gewinn des Titels Exzellenzuniversität für das KIT. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Oliver Kraft, der mit großem Einsatz die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs vorangetrieben hat“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

„In der disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern liegt das sehr große Potenzial des KIT. Die Vernetzung und der gegenseitige Austausch waren eine wichtige Basis für unsere Erfolge in der Exzellenzstrategie und der programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft. Daher ist es mein Ziel, dieses Potenzial auch zukünftig durch gezielte Formate des themen- und wissenschaftsorientierten Austauschs weiter zu befördern und unsere Stärken und Kompetenzen nach innen und außen noch sichtbarer zu machen“, so Professor Oliver Kraft, Vizepräsident des KIT für Forschung. „Daran müssen wir konsequent weiterarbeiten, indem wir unter anderem wichtige zukünftige Forschungsgebiete und -infrastrukturen identifizieren und fördern. Auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs wollen wir mit verlässlich planbaren Karrierewegen optimale Bedingungen bieten.“

Präsident Holger Hanselka (Mitte) mit den Vizepräsidenten Thomas Hirth (links) und Oliver Kraft (rechts) (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)
Präsident Holger Hanselka (Mitte) mit den Vizepräsidenten Thomas Hirth (links)
und Oliver Kraft (rechts) (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Forschungsstrategie: Exzellenz, programmorientierte Förderung, Drittmittel

In der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder war das KIT mit zwei Exzellenzclustern erfolgreich und trägt seit 2019 wieder den Titel „Exzellenzuniversität“. Auch bei den Begutachtungen in der programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft (PoF IV) hat das KIT erfolgreich abgeschnitten. Die Aufstellung und Positionierung für diese beiden Wettbewerbe waren zentrale Bausteine der Forschungsstrategie, für die Kraft im Rahmen der Dachstrategie 2025 des KIT die Federführung hat. Weiteres Element ist die Drittmittelstrategie, die Kraft in seiner zweiten Amtszeit weiterführen wird. Ziel ist ein übergreifendes Konzept mit Maßnahmenpaketen zur strategischen Ausrichtung des KIT insbesondere bei der Bewerbung um große Projekte beispielsweise bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und beim Europäischen Forschungsrat.

Zukunftsweisende Forschungsschwerpunkte

Zu den zentralen Themen von Krafts zweiter Amtszeit zählen außerdem das Identifizieren und Stärken künftiger Forschungsgebiete. Neben eigens hierfür geschaffenen Austauschformaten wurde am KIT im Rahmen der Exzellenzuniversität eine interne Fördermaßnahme, KIT Future Fields, eingerichtet. Das KIT unterstützt mit dieser Förderlinie seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt dabei, hoch innovative, disziplinenübergreifende Projekte zu verfolgen, die wissenschaftliche Durchbrüche erwarten lassen.

Optimale Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Ein weiteres Kernelement der Arbeit Krafts ist die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses über alle Karrierestufen hinweg. Für Promovierende und Postdocs wird das Portfolio an strukturierten Promotionsprogrammen und Graduiertenschulen sowie Individualangeboten kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Zudem wurde am Karlsruhe House of Young Scientists, der Anlaufstelle des KIT für Promovierende, das Postdoc Office neu eingerichtet. Mit dem 2019 gestarteten Young Investigator Group Preparation Program zielt das KIT darauf ab, mehr Nachwuchsgruppen am KIT einzurichten und insbesondere verlässliche Karrierewege mit Ziel Professur für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Ausland anzubieten. Mit Mitteln aus der Exzellenzstrategie wird dafür der Tenure Track als gleichberechtigter Weg zur Professur ausgebaut.

Oliver Kraft – zur Person:

Professor Oliver Kraft, Jahrgang 1964, ist seit Januar 2016 Vizepräsident für Forschung des KIT. Zuvor war er seit 2002 Professor und Institutsleiter am heutigen Institut für Angewandte Materialien des KIT. Von 2012 bis 2015 war er einer der Sprecher des Helmholtz-Programms „Science and Technology of Nanosystems“, von 2006 bis 2011 Sprecher eines Sonderforschungsbereichs. Zwischen 2006 und 2009 war er Vorsitzender bzw. Stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlich-Technischen Rats des früheren Forschungszentrums Karlsruhe. Kraft studierte und promovierte an der Universität Stuttgart in Werkstoffwissenschaft. Er war Gastwissenschaftler an der US-amerikanischen Stanford University und Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart.

Die zweite Amtszeit von Oliver Kraft beginnt am 1. Januar 2022 und endet am 31. Dezember 2027.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

le, 21.12.2020
Kontakt:

 

Monika Landgraf
Leiterin Gesamtkommunikation, Pressesprecherin
Tel: +49 721 608-41150
Fax: +49 721 608-43658
presseUen8∂kit edu

Kontakt für diese Presseinformation:

Margarete Lehné
stellv. Pressesprecherin
Tel.: +49 721 608-41157
margarete lehneZqk4∂kit edu