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Presseinformation 116/2019

Planbare Zukunft für junge Forschende am KIT

KIT bei Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erfolgreich – weitere Tenure-Track-Professuren werden gefördert
Tenure-Track-Profesorinnen und Professoren tragen essenziell zur akademischen Lehre sowie zu Forschung und Innovation bei. (Foto: Andrea Fabry, KIT)
Tenure-Track-Professorinnen und Professoren tragen essenziell zur akademischen Lehre sowie zu Forschung und Innovation bei. (Foto: Andrea Fabry, KIT)

Wissenschaftlicher Nachwuchs braucht Perspektiven. Deshalb öffnet das KIT transparente und planbare Karrierewege für junge Forscherinnen und Forscher, unter anderem mittels der konsequenten Einführung von Tenure-Track-Professuren. Zusätzliche sechs davon kann das KIT nun mit Mitteln des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses einrichten, wie nun in Berlin die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, bekannt gegeben hat.

 

„Der wissenschaftliche Nachwuchs trägt essenziell zu Forschung, Lehre und Innovation am KIT bei“, betont der Vizepräsident des KIT für Forschung, Professor Oliver Kraft. „Wir wollen die verlässlichen Rahmenbedingungen für seine Forschungsarbeit ausbauen und Transparenz und Planbarkeit des Karriereweges in der Kultur des KIT noch tiefer verankern. Die nun eingeworbenen Mittel werden dazu ein wertvoller Baustein sein.“

 

Aufgrund seines überzeugenden Förderkonzeptes für junge Forscherinnen und Forscher erhielt das KIT im Rahmen des Nachwuchspaktes aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses nun in der zweiten Antragsrunde die Mittel für zusätzliche sechs Tenure-Track-Professuren. In der ersten Antragsrunde im Jahr 2017 waren es bereits neun Tenure-Track-Professuren. Um den Wandel zu einer Tenure-Track-Kultur zu beschleunigen, richtet das KIT zudem in größerem Umfang weitere Tenure-Track-Professuren ein. Dazu werden in den kommenden 15 Jahren freiwerdende W3-Professuren konsequent nach dem Tenure-Track-Verfahren besetzt, sodass rund 50 Tenure-Track-Professuren entstehen werden.

 

Tenure-Track beschreibt das transparente Verfahren, über eine erfolgreiche Bewährungsphase eine Festanstellung in der Wissenschaft zu besetzen; also den qualitätsgesicherten Übergang der zunächst befristet Berufenen auf eine dauerhafte Professur im Gegensatz zur klassischen Habilitation mit unklaren Zukunftsperspektiven. Die notwendigen, klar definierten und transparenten Kriterien des Tenure-Track vereinbaren Hochschule und Berufene bereits zu Beginn des Tenure-Tracks miteinander – also in der Regel kurz nach der Promotion einer herausragenden Kandidatin oder eines herausragenden Kandidaten – und evaluieren diese zu definierten Zeitpunkten.

 

Das KIT folgt in seiner Personalpolitik den Grundsätzen von Verbindlichkeit, Klarheit und Transparenz. Die spiegelt sich auch in dem Personalentwicklungskonzept zum Tenure-Track am KIT mit den Schwerpunkten Weiterbildung, Qualitätssicherung und Chancengleichheit wider. Ziele sind planbare Karrierewege, Transparenz der beruflichen Optionen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität sowie die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie.

 

Das KIT fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs auf unterschiedlichen Ebenen mit weitreichenden Maßnahmen. Bereits 2008 wurde das Young Investigator Network (YIN) zur Vernetzung, Interessenvertretung sowie zu Mentoring und Weiterbildung gegründet. Seit 2013 werden Tenure-Track-Professuren als ein Karriereweg genutzt, um frühzeitig eine Zusage für eine Lebenszeitprofessur zu erhalten. Daneben beinhaltet das Karrieresystem am KIT weitere Optionen, die eine Fachkarriere als Scientist oder Senior Scientist ermöglichen. Für alle Karrierestufen gibt es im Chancengleichheitsplan des KIT jährlich evaluierte Zielvorgaben für Frauenanteile.

 

Um die Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Tenure-Track-Professur zu verbessern, sieht das Förderkonzept des KIT zahlreiche Maßnahmen vor. Dabei spielen Fort- und Weiterbildungen, Mitarbeitergespräche sowie Personalplanungs- und Berufungsplanungsgespräche eine große Rolle. Zusätzlich ist die Qualitätssicherung auf verschiedenen Ebenen implementiert. Zwischenevaluationen geben ein regelmäßiges Feedback über den Stand der wissenschaftlichen Karriere und schaffen Transparenz und Verbindlichkeit. Da während einer Tenure-Track-Professur die Familiengründungs- und die Qualifizierungsphase zeitlich zusammenfallen können, werden spezielle Maßnahmen angeboten, wie Verlängerungsjahre bei Geburt oder Adoption eines Kindes, familienfreundliche Arbeitszeitregelungen, umfangreiche Kinderbetreuung, Karriereberatung von Lebenspartnern sowie weitere allgemeine und individuelle Beratungsangebote.

 

Mehr Information:

Tenure Track am KIT:

https://www.kit.edu/forschen/tenure-track.php

https://www.sle.kit.edu/amtlicheBekanntmachungen_8853.php

 

Pressemeldung zur ersten Runde des Förderprogramms:

https://www.kit.edu/kit/pi_2017_134_karrierewege-am-kit-planbar-und-transparent-gestalten.php

 

Über das Bund-Länder-Programm:

https://www.tenuretrack.de/de/tenure-track-programm/das-bund-laender-programm

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

kes, 12.09.2019

Weiterer Pressekontakt:

Kosta Schinarakis
Redakteur/Pressereferent
Tel.: +49 721 608-21165
Fax: +49 721 608-43658
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Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.