Presseinformation 006/2018

Zeiss und KIT: Gemeinsam Forschen, Lehren und Gründen

Mit einer strategischen Partnerschaft bauen KIT und ZEISS die gemeinsamen Forschungsaktivitäten aus, auch Studierende und Startups profitieren
Bauen ihre Zusammenarbeit aus: Präsident Holger Hanselka (KIT), Professor Michael Kaschke (Zeiss), Hinten: Vizepräsident Hirth (KIT), Ulrich Simon (Zeiss) (Bild: KIT/Andreas Drollinger)
Bauen ihre Zusammenarbeit aus: Präsident Holger Hanselka (KIT), Professor Michael Kaschke (Zeiss), Hinten: Vizepräsident Hirth (KIT), Ulrich Simon (Zeiss) (Bild: KIT/Andreas Drollinger)

Der digitale Wandel der Arbeits- und Alltagswelt ist eine der größten und drängendsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und ZEISS arbeiten jetzt zusammen daran, die Digitalisierung zu gestalten und voranzutreiben. Die bestehende langjährige Kooperation in Forschung und Lehre bauen das Unternehmen und die Forschungs- und Lehreinrichtung zu einer strategischen Partnerschaft aus. Gemeinsame Produktentwicklung und die Gründung von Start-ups  rücken nun stärker in den Vordergrund. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Dienstag, 23. Januar, in Karlsruhe unterzeichnet.

 

Erste konkrete Forschungsvorhaben haben die Partner auf dem Gebiet der Digitalisierung und der Robotik vereinbart. Dabei stehen maschinelles Lernen, digitale Optik und Computer-Vision-Anwendungen im Fokus. Darüber hinaus werden das KIT und das Unternehmen in der Lehre, Innovation, Weiterbildung, Internationalisierung, dem Recruiting und Hochschulmarketing sowie beim gesellschaftlichen Dialog über Technologieentwicklungen zusammenarbeiten.

 

„Neben Energie und Mobilität gehört die Information zu den wissenschaftlichen Stärken des KIT. Zudem bereiten wir durch die forschungsorientierte Lehre unsere Studierenden optimal auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft vor. Dies gelingt auch dank der vielen guten Partnerschaften mit der Industrie“, sagte Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Durch die jetzt geschlossene Vereinbarung mit ZEISS können wir unseren Studierenden noch intensivere praktische Einblicke in die Industrie bieten, welche unseren Absolventen sehr gute Karrierechancen eröffnen.“

 

„Das KIT wird für uns ein starker Partner sein, der uns hilft, die zukünftigen Herausforderungen der Optoelektronik und der Digitalisierung anzugehen. Gleichzeitig bringen wir unsere Praxiserfahrung und unsere Aufgabenstellungen in Forschung und Lehre ein“, sagte Professor Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG. Zum Beispiel wird es gemeinsame Lehrformate mit ZEISS-Fachleuten für Studierende am KIT geben.

 

Ein wichtiger Pfeiler der Rahmenvereinbarung soll die Verwertung der gemeinsamen Forschungsergebnisse sein etwa durch Unternehmensgründungen. Derzeit investiert ZEISS 30 Millionen Euro in den Bau eines Innovationshubs am KIT. „Mit Forschung und Innovation schlagen wir die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung. Start-ups aus dem KIT erhalten nun auf 12.000 Quadratmetern eine längerfristige Perspektive am Standort. Damit, verbessern wir die Rahmenbedingungen für die Gründer unter unseren Studierenden und Forschenden nachhaltig“, sagte Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales am KIT.

 

Weitere Information zum Hub:

http://www.kit.edu/kit/pi_2017_137_zeiss-investiert-30-millionen-euro-fur-innovationshub-am-kit.php

 

 

Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.

mex, 23.01.2018

 

Christian Könemann
Pressesprecher
Tel: +49 721 608-41190
Fax: +49 721 608-43658
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Dr. Felix Mescoli
Pressereferent
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