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Presseinformation 057/2009

Einmischung erwünscht

Ausstellung „60 Jahre Grundgesetz“ kommt ans KIT
Professor Hans-Jürgen Papier
Eröffnet die Grundgesetz-Ausstellung in Karlsruhe: der Präsident des Bundesver-fassungsgerichts Professor Hans-Jürgen Papier (Foto: Bundesverfassungsgericht)

Seit 60 Jahren gibt es das Grundgesetz. Wie es entstanden und weiterentwickelt worden ist, veranschaulicht die Ausstellung „Einmischung erwünscht! 60 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“. Das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT zeigt die Schau vom 9. Juni bis 15. Juli im Foyer des Karlsruher Audimax. Zur Eröffnung am 9. Juni spricht der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Professor Hans-Jürgen Papier. Am 7. Juli steht eine Diskussion über „60 Jahre Kunstfreiheit“ auf dem Programm.

Die Ausstellung – konzipiert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Stiftung Deutsches Historisches Museum Berlin – beleuchtet das Grundgesetz als Verfassung eines wiedervereinigten Deutschland in einer Union europäischer Staaten von seiner Entstehung bis zur Gegenwart. Sie ist in acht Themenblöcke gegliedert: Entstehung des Grundgesetzes, Grundrechte, Bundesverfassungsgericht, Wahlen, Deutsche Einheit, Europa, Frauengleichberechtigung und Migration. Die Schau mit freiem Eintritt richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, besonders auch an Schul-klassen. Sie ergänzt das zurückliegende Colloquium Fundamentale des ZAK über „60 Jahre Grundgesetz – Verfassung mit Anspruch und Wirklichkeit“.

Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, eröffnet die Ausstellung am kommenden Dienstag, 9. Juni, um 19.30 Uhr im Foyer des Karlsruher Audimax (Universitätsgelände, Straße am Forum 1, Gebäude 30.95). Ebenfalls zu Gast sein wird Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Ausstellung ist geöffnet bis einschließlich Mittwoch, 15. Juli, montags bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr. Zur Finissage am 15. Juli um 19.30 Uhr liest Siegmar Mosdorf, parlamentarischer Staatssekretär a. D., aus Texten von Carlo Schmid, einem der Gründerväter des Grundgesetzes.

Am Dienstag, 7. Juli, um 19.30 Uhr organisiert das ZAK in Kooperation mit der TechnologieRegion Karlsruhe eine Diskussion über „60 Jahre Kunstfreiheit“. Teilnehmer sind unter anderen der Vorsitzende des Deutschen Kulturrats, Max Fuchs, und die Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Pia Müller-Tamm.

Die Ausstellung „Einmischung erwünscht!“ ist Teil des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Treffpunkt der Wissenschaft Karlsruhe – Herausforderung Demokratie“ im Wissenschaftsjahr 2009.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

 

or/jha, 05.06.2009

Weiterer Pressekontakt:

Sigrid Heneka-Peters, M.A.
ZAK I Zentrum für Angewandte
Kulturwissenschaft und
Studium Generale
Tel.: +49 721 608-8027
E-Mail