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Presseinformation 046/2009

Das „asiatische Jahrhundert“ im Zeichen der Krise

Japanischer Generalkonsul zu Gast am KIT
Japanischer Generalkonsul Junichi Kosuge

Spricht am 12. Mai in Karlsruhe: Generalkonsul Junichi Kosuge
(Foto: Japanisches Generalkonsulat München)

Am Dienstag, den 12. Mai, 18.00 Uhr, spricht der japanische Generalkonsul in Deutschland, Junichi Kosuge, über Asiens Rolle in der Weltwirtschaft. Sein Vortrag im Engesser-Hörsaal der Universität (Otto-Ammann-Platz 1, Geb. 10.81) ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e. V. ausgerichtet und ist Teil der Reihe „Internationales Forum“.

In den Jahren vor der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise konnten viele asiatische Staaten ein hohes Wirtschaftswachstum verzeichnen. Dieser Aufschwung veränderte auch das westlich geprägte globale Machtgefüge in Richtung einer multipolaren Ordnung. Doch was, fragt Generalkonsul Kosuge in seinem Karlsruher Vortrag, ist vom vielfach proklamierten „asiatischen Jahrhundert“ zu erwarten? Wie wirkt sich die gegenwärtige Krise aus, und wie sollte insbesondere Japan auf die immensen Herausforderungen reagieren?

Junichi Kosuge, geboren 1952 in Niigata, Japan, absolvierte ein Jurastudium an der Universität Tokio und trat 1976 ins Außenministerium ein. Nach mehreren Stationen im Außenministerium und im diplomatischen Dienst wurde er 2004 Generalkonsul von Japan in Deutschland, zunächst in Frankfurt am Main, seit 2008 in München.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

jha, 07.05.2009

Weiterer Pressekontakt:

Sigrid Heneka-Peters
ZAK I Zentrum für Angewandte
Kulturwissenschaft und
Studium Generale
Tel.: +49 721 608 8027
E-Mail