1. Warum schlägt Dein Herz für Pädagogik/Ingenieurwissenschaften?
Zu Beginn meiner Karriere war mir noch nicht bewusst, dass mich Pädagogik interessieren würde. Mein Bachelorstudium in Mechatronik mit der Vertiefung Energiewirtschaft an der DHBW war zunächst rein ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet. Erst während der Theorie- und Praxisphasen wurde mir klar, wie viel Freude es mir bereitet, Wissen verständlich an Kommilitonen sowie Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben. Daraus entwickelte sich mein Wunsch, technische Fachkompetenz mit pädagogischer Arbeit zu verbinden.
2. Welche wichtigen Fähigkeiten sollten angehende Lehrkräfte mitbringen?
Ich finde einer der wichtigsten Fähigkeiten angehender Lehrkräfte ist ein guter Umgang mit Stress und unerwarteten Situationen. Im Schulalltag läuft selten alles nach Plan, sei es durch technische Probleme, Unterrichtsstörungen oder weil man selbst einmal nicht weiterweiß. In solchen Momenten ruhig und flexibel zu bleiben, ist entscheidend für erfolgreichen Unterricht. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, eine angenehme Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern aufzubauen und als verlässliche/ faire Bezugsperson zu wirken, da dies ihre Entwicklung positiv unterstützt.
3. Warum hast Du Dich für Ingenieurpädagogik am KIT entschieden?
Ich habe mich für Ingenieurpädagogik am KIT entschieden, weil dieser Studiengang zu meinen beruflichen Zielen passt. Nach meinem Bachelorstudiums stand für mich fest, dass ich später Lehrer werden möchte. Bei der Recherche für diesen Berufsweg wurde mir klar, dass Ingenieurpädagogik am KIT optimal zu meiner angestrebten Karriere als Lehrkraft passt.
4. Mit welchem Vorurteil gegenüber den Geistes- und Sozialwissenschaften wolltest Du schon immer mal aufräumen?
Ich würde gerne mit dem Vorurteil aufräumen, dass Geistes- und Sozialwissenschaften leichter seien als andere Fachrichtungen. Häufig werden sie belächelt, obwohl sie sehr komplex sind. Das menschliche Denken, Verhalten und gesellschaftliche Zusammenleben zu verstehen, lässt sich eben nicht einfach in feste Formeln oder eindeutige Lösungen packen. Gerade diese Vielschichtigkeit macht das Fach anspruchsvoll.
5. Was ist für Dich ganz besonders an Karlsruhe und was sollte man hier unbedingt einmal gemacht haben?
Im Sommer gehe ich gerne mit einer Picknickdecke, ein paar Freunden und etwas zu trinken in den Schlosspark. Dort herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre, und man fühlt sich einfach wohl. Außerdem kann ich das Min Ramen Restaurant sehr empfehlen, insbesondere für alle, die Ramensuppen mögen – das Essen dort ist wirklich sehr lecker.
6. Was wünschst Du Dir für Deine berufliche Zukunft?
Mir ist vor allem wichtig, dass ich Freude am Beruf habe. Durch Spaß an der Tätigkeit wird die Arbeit automatisch angenehmer und führt in der Regel auch zu besseren Ergebnissen. Außerdem hoffe ich, dass ich eine gute Schule finde, an der ich mich wohlfühle, sowohl im Hinblick auf die Gebäude und die Ausstattung als auch auf das Kollegium.
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