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Baden-württembergische Universitäten unterstützen „March for Science“

Presseinformation der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg

Gegen "alternative Fakten" - für die Wissenschaft

Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), im Interview mit dem SWR.

"Wissenschaft muss für ihre Werte werben"

Muss die Wissenschaft politisch werden, wenn ihre Freiheit bedroht wird? Ein Kommentar von Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

"Wissenschaftler kommunizieren und suchen den Dialog auf der Straße"

Beitrag von Beatrice Lugger, Geschäftsführerin und Wissenschaftliche Direktorin des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation NaWik am KIT, auf wissenschaftskommunikation.de.

Weltweiter Marsch für die Wissenschaft

Die weltweite „March for Science“-Bewegung ruft dazu auf, am 22. April für die Unverhandelbarkeit wissenschaftlicher Fakten als Grundlage gesellschaftlicher Diskurse zu demonstrieren. Auch in Deutschland finden „Märsche für die Wissenschaft“ statt.
Logo Science March Germany
(Grafik: Science March Germany)

„Alternative Fakten“, Zweifel am Klimawandel, Impfverweigerung – die Wissenschaft sieht sich weltweit mit zunehmender Skepsis an wissenschaftlich fundierten Tatsachen und Zweifeln an ihrer Integrität konfrontiert. Der Science March Germany will nun öffentlich auf die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit für gesellschaftliche Diskurse aufmerksam machen. Weltweit sind am 22. April Menschen aufgerufen, sich an „Märschen für die Wissenschaft“ zu beteiligen. In Baden-Württemberg sind bislang Demonstrationen in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Stuttgart geplant.

Präsident Holger Hanselka unterstützt den „Science March Germany“

Da wissenschaftlich erwiesene Fakten eine Voraussetzung für konstruktive Dialoge und somit eine elementare Grundlage der Demokratie seien, betreffe die gegenwärtige Entwicklung nicht nur die Wissenschaft, sondern die Gesellschaft als Ganzes, so die Initiatoren auf ihrer Webseite. Zur Teilnahme sind daher ausdrücklich nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgerufen: Die Veranstaltung ist auch offen für Studierende und Beschäftigte an Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie für alle Menschen, die ihrer Sorge angesichts weltweiter wissenschaftsfeindlicher Tendenzen Ausdruck verleihen und ihre Solidarität bekunden möchten.

Zu den zahlreichen Unterstützern zählen neben mehreren deutschen Nobelpreisträgern und der baden-württembergischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg Theresia Bauer auch Professor Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), und Professor Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Auch die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt den „March for Science“.

An Veranstaltungen persönlich teilnehmen werden überdies Vizepräsident Professor Oliver Kraft, der bei der Abschlusskundgebung des March for Science in Heidelberg eine Rede halten wird, sowie die Vizepräsidenten Professor Alexander Wanner (in Wien) und Dr. Ulrich Breuer (in Berlin).

Weitere Informationen für Angehörige des KIT im Intranet.


del, 20.03.2017 / aktualisiert: 07.04.2017