KIT zeigt humanoiden Roboter ARMAR beim Cyber Valley Day

Ministerpräsident Cem Özdemir informiert sich über aktuelle Robotikforschung des KIT
Roboter ARMAR und Cem Özdemir Christian Barth
Eine Brezel für Ministerpräsident Cem Özdemir, überreicht vom humanoiden Roboter ARMAR.
Cem Özdemir, Roboter ARMAR und Boris Palmer (von links) Christian Barth
Ministerpräsident Cem Özdemir und Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, posieren gemeinsam mit ARMAR.

Der Innovationscampus Cyber Valley, Europas größtes und führendes Zentrum für KI und moderne Robotik, feierte am 9. September 2026 in Tübingen sein zehnjähriges Jubiläum. Dort präsentierte das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den humanoiden Assistenzroboter ARMAR. Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, eröffnete die Veranstaltung und informierte sich gemeinsam mit Professor Jan S. Hesthaven, Präsident des KIT, und Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten des KIT, über die aktuelle Forschung am High Performance Humanoid Technologies Lab (H²T) des KIT.

Robotik und Künstliche Intelligenz für Alltag und Pflege

„Robotik und Künstliche Intelligenz gehören zu den zentralen Forschungsthemen des KIT. Der Innovationscampus Cyber Valley vernetzt uns mit starken Partnern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, um Innovationen gemeinsam voranzutreiben und für die Gesellschaft nutzbar zu machen“, sagt Hesthaven.

In einer immer älter werdenden Gesellschaft spielt Robotik eine zunehmend wichtige Rolle bei der Unterstützung in Pflege und Alltag. Am KIT wird dafür die humanoide Roboterserie ARMAR entwickelt. ARMAR versteht natürliche Sprache, greift Objekte, bewertet Situationen, plant vorausschauend und lernt kontinuierlich aus der Interaktion mit dem Menschen sowie aus eigener Erfahrung. „Humanoide Roboter sind die Königsdisziplin der Physical AI – einer Künstlichen Intelligenz, die handelt und gemeinsam mit uns in der realen Welt lernt. Der Innovationscampus Cyber Valley bringt dafür genau die richtigen Partner aus Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft zusammen. Gemeinsam mit dem Robotics Institute Germany bündeln wir Kompetenzen bundesweit, um humanoiden Robotern wie ARMAR den Weg in Pflege, Haushalt und Arbeitswelt zu ebnen“, sagt Professor Tamim Asfour, Leiter der Forschungsgruppe Hochperformante Humanoide Technologien (H²T) am Institut für Anthropomatik und Robotik des KIT und Sprecher des Robotics Institute Germany. Asfour beteiligte sich zudem am Gesprächsformat „Cyber Valley Voices“ und präsentierte aktuelle Forschungsarbeiten auf der Ausstellungsfläche.

lkr, 11.09.2026