KIT und LUBW erneuern strategische Zusammenarbeit

Langjährige Partnerschaft wird fortgeführt und modernisiert, um neue Impulse für eine innovative Umweltforschung in Baden-Württemberg zu setzen
Thomas Hirth und Ulrich Maurer im Triangel in Karlsruhe Sascha Schäfer, KIT
Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT, und Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW, unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) haben ihre seit drei Jahrzehnten bestehende Partnerschaft erneuert und auf eine moderne Grundlage gestellt. Im Jubiläumsjahr – 200 Jahre KIT und 50 Jahre LUBW – unterzeichneten die Einrichtungen am 4. November 2025 bei einer gemeinsamen Veranstaltung eine neue Vereinbarung.

Die Bürgermeisterin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Karlsruhe Bettina Lisbach würdigte das Engagement beider Institutionen für Wissenschaft, Umwelt und Digitalisierung. Ziel ist eine strategische Partnerschaft in den Feldern Forschung, Lehre, Weiterbildung, Transfer von Forschungsergebnissen in die praktische Anwendung und gesellschaftlicher Dialog sowie die Stärkung ihrer Position national und international.

„Inzwischen sind die Vorgängereinrichtungen in der LUBW beziehungsweise im KIT aufgegangen, auch die Themen der Vereinbarung haben sich weiterentwickelt“, erläutert Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT. „Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit auf eine neue Basis stellen.“

Zukunftsthemen im Fokus

Die Forschung des KIT findet konkrete Anwendung bei der LUBW und unterstützt die Landeseinrichtung bei der Entwicklung innovativer Lösungen. Im Gegenzug stellt die LUBW wertvolle Daten und Monitoring-Ergebnisse bereit. Zudem ermöglicht sie Studierenden in Karlsruhe den Berufseinstieg direkt am Standort ihres Studiums.

Im Mittelpunkt der neuen Vereinbarung stehen künftig Klimawandel und Klimaanpassung, Grundwasser, Wasserwirtschaft, sauberes Wasser und Hochwasservorhersage, medienübergreifende Umweltbeobachtung, der Schutz des Bodens als Lebensgrundlage, Circular Economy, saubere Luft und leise Straßen, erneuerbare Energien, Radioaktivität und Strahlenschutz sowie Digitalisierung und Umweltdaten.

swi, 06.11.2025