Aktuelles aus dem KIT

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Szenarien für eine neue „Eisenzeit“: Eisen ergänzt Wasserstoff als EnergieträgerJ. Hebel, TU Darmstadt
Szenarien für eine neue „Eisenzeit“: Eisen ergänzt Wasserstoff als Energieträger

Studie des KIT zeigt Potenzial von Eisenpulver für Langzeitenergiespeicherung, Energietransport und die Nutzung bestehender Kraftwerksinfrastruktur im Energiesystem der Zukunft

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Neue Professur stärkt Forschung für verantwortungsvolle KI am KITLinda Sagnier Eckert, KIT
Neue Professur stärkt Forschung für verantwortungsvolle KI am KIT

Wie KI verständlicher und verlässlicher wird – und welchen Nutzen sie für Alltag und Arbeit bringt

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CO₂ statt Erdöl: Neue Technik für klimafreundlichere ChemieSandra Göttisheim, KIT
CO₂ statt Erdöl: Neue Technik für klimafreundlichere Chemie

KIT zeichnet Projekt zur Nutzung von CO2 als klimafreundlichen chemischen Rohstoff sowie weitere Innovationen für Alltag und Industrie aus

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Die Computerlaminographie-Station des KIT an der European Synchrotron Radiation Facility in Grenoble ermöglicht Einblicke in das Innere zentimetergroßer, flächiger Proben auf mikroskopischer Skala.Simon Bode, KIT
Schädigung in Metallen wächst unter Schubbelastung

Partikel-Verunreinigungen lassen bei Scherung das Porenvolumen bis auf das Sechsfache steigen

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An zwei nebeneinanderstehenden Fahnenmasten wehen die Flagge des KIT und die Regenbogenflagge. KIT
Für Vielfalt und offenen Dialog

Demokratie, Internationalität und Diversität zählen zu den Leitprinzipien des KIT.

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Titelseite von lookKIT zum Thema Transfer KIT
Transfer

Die aktuelle Ausgabe von lookKIT über innovative Lösungen und Technologietransfer.

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Dreidimensionale, polygonale Darstellung eines menschlichen Herzens. Axel Loewe, KIT
KI in der Herzmedizin

Die aktuelle Folge des Podcasts "Nachgefragt" widmet sich der Frage, was Algorithmen im Rhythmus erkennen.

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Studierende am KIT KIT
Studiengänge

Rund 100 Bachelor- und Masterstudiengänge am KIT.

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Exzellenz

Als Exzellenzuniversität stärkt das KIT seine Spitzenforschung, pflegt den intensiven Dialog mit der Gesellschaft und bietet verlässliche Karrierewege.

Science for Impact

Das KIT übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und trägt zur Gestaltung einer nachhaltigen und resilienten Zukunft bei.

Veranstaltungen

Colloquium Fundamentale: Podiumsdiskussion: Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit – über ein spannungsreiches Verhältnis

Colloquium Fundamentale: Podiumsdiskussion: Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit – über ein spannungsreiches Verhältnis

02. Juli 2026 18:00 - 19:30Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Die Digitalisierung der öffentlichen Kommunikation und das Aufkommen sozialer Medien haben eine paradoxe Entwicklung begünstigt: Zum einen haben sie die Meinungsäußerungsfreiheit erhöht, weil es allen Personen heute möglich ist, sich öffentlich sichtbar in digitalen Debatten zu engagieren, Nachrichten zu kommentieren, eigene Inhalte zu erstellen und über ihre Netzwerke zu verbreiten. Dies bietet Chancen, dass vernachlässigte Perspektiven sichtbar oder dass öffentlich verbreitete Irrtümer korrigiert werden.
Andererseits gibt es Hinweise, dass lautstark engagierte Nutzerinnen und Nutzer mit extremen Ansichten, emotionalen und reißerischen Kommunikationsweisen digitale Debattenräume dominieren und Personen mit moderaten, differenzierten oder korrigierenden Aussagen aus dem Diskurs verdrängen. Die erhöhte Meinungsäußerungsfreiheit der einen könnte so zu einer Einschränkung der Redebereitschaft der anderen führen und negative Auswirkungen auf unsere Möglichkeiten zu einem rationalen, vielfältigen und wissensbasierten Argumentaustausch haben.
In dieser Podiumsdiskussion beschäftigen wir uns mit dem Zusammenhang zwischen Meinungsäußerungsfreiheit und unseren Möglichkeiten zu Erkenntnisfortschritt in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Dazu klären wir zunächst den Unterschied und die Gemeinsamkeiten zwischen Meinungsfreiheit und Wissenschaftsfreiheit und erörtern dann, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit einen offenen, rationalen und wissensbasierten Austausch in demokratischen Gesellschaften fördern können.
 
Die Diskussion findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Colloquium Fundamentale. Diese widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.
 
Es diskutieren:
Prof. Dr. Thomas Gutmann, Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Münster Prof. Dr. Carsten Reinemann, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Prof. Dr. Diana Rieger, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Prof. Dr. Michael Schefczyk, Department für Philosophie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  
Moderation:  Prof. Dr. Senja Post, Professorin für Wissenschaftskommunikation und wissenschaftliche Leiterin des Studium Generale. Forum Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM), KIT
 
 
Foto: © FORUM
Prof. Dr. Thomas Gutmann, Prof. Dr. Carsten Reinemann, Prof. Dr. Diana Rieger, Prof. Dr. Michael Schefczyk, Moderation: Prof. Dr. Senja Post

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