Aktuelles aus dem KIT

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Der Sonderforschungsbereich HyPERiON am KIT setzt auf die Miniaturisierung der zentralen Komponenten der Magnetresonanztechnik.Jens Krauth, KIT
Medizinische Diagnostik und Materialanalyse mittels kompakter Magnetresonanz

DFG verlängert Förderung des vom KIT koordinierten Sonderforschungsbereichs HyPERiON um vier Jahre – Tischgeräte sollen breite Anwendung ermöglichen

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Teilhabe, Bildung, Diskurs: Vom 23. bis 28. Juni veranstaltet das KIT zum fünften Mal die „Tage der Demokratie“. TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, KIT
Eine Woche „Tage der Demokratie“

Vielfältige Veranstaltungsformate vom 23. bis 28. Juni für interessierte Bürgerinnen und Bürger rund um den Karlsruher Kronenplatz

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Vier neue interdisziplinäre Studiengänge am KIT stärken die internationale Ausrichtung und den Fokus auf ZukunftsthemenCynthia Ruf, KIT
Vier neue interdisziplinäre Studiengänge am KIT

Drei englischsprachige Masterstudiengänge stärken internationalere Ausrichtung des Studienangebots – Neuer Studiengang zu nachhaltigem Ressourcenmanagement

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Solartürme im Versuchsbetrieb. In Jülich betreibt der DLR eine in Europa einzigartige Großforschungsanlage für solare Bestrahlungstests.DLR
Erste Datenbank für Solarturmkraftwerke

Forschende des KIT und des DLR veröffentlichen einen frei zugänglichen Datensatz, der Forschung und Entwicklung zur solarthermischen Energieerzeugung beschleunigen soll

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An zwei nebeneinanderstehenden Fahnenmasten wehen die Flagge des KIT und die Regenbogenflagge. KIT
Für Vielfalt und offenen Dialog

Demokratie, Internationalität und Diversität zählen zu den Leitprinzipien des KIT.

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Titelseite von lookKIT zum Thema Transfer KIT
Transfer

Die aktuelle Ausgabe von lookKIT über innovative Lösungen und Technologietransfer.

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Dreidimensionale, polygonale Darstellung eines menschlichen Herzens. Axel Loewe, KIT
KI in der Herzmedizin

Die aktuelle Folge des Podcasts "Nachgefragt" widmet sich der Frage, was Algorithmen im Rhythmus erkennen.

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Studierende am KIT KIT
Studiengänge

Rund 100 Bachelor- und Masterstudiengänge am KIT.

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Exzellenz

Als Exzellenzuniversität stärkt das KIT seine Spitzenforschung, pflegt den intensiven Dialog mit der Gesellschaft und bietet verlässliche Karrierewege.

Science for Impact

Das KIT übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und trägt zur Gestaltung einer nachhaltigen und resilienten Zukunft bei.

Veranstaltungen

Colloquium Fundamentale: Moral und Moralismus in öffentlichen Debatten: ein moralphilosophischer Blick (Nachholtermin)

Colloquium Fundamentale: Moral und Moralismus in öffentlichen Debatten: ein moralphilosophischer Blick (Nachholtermin)

18. Juni 2026 18:00 - 19:30Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
An gegenwärtigen öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu erschweren.
Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen – kaum denkbar.
 
Das Colloquium Fundamentale widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.
 
Abstract
Einer verbreiteten Zeitdiagnose zufolge seien gesellschaftliche Diskussionen -- z.B. darüber, was man isst ("bio-vegan"), reist ("flugschamlos"), spricht ("genderneutral"), sich kleidet ("fair"), die Wohnung heizt ("Wärmepumpe") oder Geld investiert ("ethisch") -- in zunehmendem Maße moralisch aufgeladen, über Gebühr moralinsauer, eben durchweg moralistisch; und das sei schlecht, verfehlt, ein Missstand. Doch stimmt das? Um das herauszufinden, muss man zwei Fragen stellen, die in die Moralphilosophie fallen: (1) Was genau ist Moralismus überhaupt und (2) was ist eigentlich falsch (und richtig) daran? In diesem Vortrag möchte ich anhand dieser Fragen die Rolle der Moral und das Phänomen des Moralismus in öffentlichen Auseinandersetzungen aus der Perspektive der Moralphilosophie beleuchten. Damit lassen sich dann einige Vereinfachungen und Missverständnisse identifizieren, die der verbreiteten Zeitdiagnose manchmal zugrunde liegen.
 
Foto: © FORUM
Prof. Dr. Christian Seidel, Department für Philosophie

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