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Presseinformation 064/2015

Effektvoll am KIT: Tag der offenen Tür 2015

27. Juni 2015: Auftakt des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE – Blick hinter die Kulissen: Bürgerinnen und Bürger erleben hautnah, wie in Instituten und Laboren am KIT Zukunft entsteht
Bunt und vielfältig: Das Programm am Tag der offenen Tür des KIT mit mehr als 200 Beiträgen: www.kit.edu/effekte2015 (Grafik: Wilfrid Schroeder, KIT)
Bunt und vielfältig: Das Programm am Tag der offenen Tür des KIT mit mehr als 200 Beiträgen: www.kit.edu/effekte2015 (Grafik: Wilfrid Schroeder, KIT)

Am Samstag, 27. Juni, lädt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zum Tag der offenen Tür am KIT-Campus Süd ein. Wie werden wir künftig leben, wie uns fortbewegen? Die Themen des Tages der offenen Tür reichen von neuen Ansätzen zur Energieversorgung und Mobilität über die Stadt der Zukunft und Robotik bis hin zu Nanowelten und virtuellen Realitäten. Von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr erleben Besucherinnen und Besucher Führungen, Vorträge, Ausstellungen, Mitmach-Aktionen und Live-Experimente aus Forschung, Lehre und Innovation am KIT. Das Rahmenprogramm bietet Bühnenshows und Attraktionen für Kinder.

 

Am selben Tag startet das Wissenschaftsfestival EFFEKTE um 11:00 Uhr auf dem Schlossplatz. In diesem Rahmen eröffnen der Präsident des KIT Professor Holger Hanselka und der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup den „Walk of Innovation“: Die Ausstellung zeigt historische Erfindungen und deren Einsatz und Weiterentwicklung in der heutigen Forschung am KIT.

 

Von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr bietet das KIT einen Journalistenrundgang zu ausgewählten Programmpunkten an. Präsident Holger Hanselka wird den Rundgang zu den ersten beiden Stationen begleiten. Weitere Informationen und Anmeldung zum Journalistenrundgang per E-Mail an presseJrj4∂kit edu oder Telefon 0721 608-47414.

 

„Das KIT und seine Vorgängereinrichtungen sind seit 190 Jahren eng mit der Stadt verbunden. Große Erfinderpersönlichkeiten wie Heinrich Hertz machten hier bahnbrechende Entdeckungen, die unser Leben verändert haben“, erklärt der Präsident des KIT Professor Holger Hanselka. „Heute forschen und lehren, arbeiten und studieren am KIT rund 34.000 Menschen – viele davon Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Es ist uns eine Ehre, mit der Stadt zu feiern und beim Wissenschaftsfestival EFFEKTE unsere Türen zu öffnen. Besucherinnen und Besucher können auf diese Weise hautnah erleben, wie in Forschungslaboren Zukunft entsteht.“

 

Das KIT besitzt für Karlsruhe und die gesamte TechnologieRegion einen ganz besonderen Stellenwert. Es ist Konjunkturmotor, weltweiter Imageträger und von zentraler Bedeutung für das kulturelle und soziale Klima in der Stadt", unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Bedeutung der Wissenschaftseinrichtung für den gesamten Innovationsstandort. "Ich freue mich sehr, dass das KIT mit dem Wissenschaftsfestival EFFEKTE unseren Stadtgeburtstag bereichert und seine Verbundenheit mit der Stadtgesellschaft deutlich macht".

 

Tag der offenen Tür – Auswahl aus dem Programm

Robotik: Am Institut für Anthropomatik steht „Freund Roboter“ im Mittelpunkt. Die intelligenten Maschinen werden unter anderem als Chirurgen und Dolmetscher eingesetzt oder helfen im Haushalt. Besucher erleben den Haushaltsroboter ARMAR in Aktion (Geb. 50.20).

 

Informationstechnologie: Die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz 1886 stellt die Grundlage für Radio, Fernsehen und Mobilfunk dar. Knapp 100 Jahre später kam die erste E-Mail Deutschlands in Karlsruhe an. Am Tag der offenen Tür zeigen Wissenschaftler des KIT aktuelle Lösungen für das Informationszeitalter, darunter IT-Sicherheit zum Anfassen (Geb. 50.20), virtuelle Welten (Geb. 20.20) und Computersimulationen für die Wissenschaft (Geb. 20.21).

 

Energie: Forschung für die Energiewende zeigt unter anderem das Energy Smart Home Lab, in dem zukünftige Energiesysteme erforscht und erprobt werden. Das intelligente und energieeffiziente Gebäude verbindet auf einer Fläche von 60 Quadratmetern die Bereiche Wohnen, Elektromobilität und Energie mit modernster, vernetzter Technik (Geb. 30.37).

 

Mobilität: Elektroautos, Züge und Flugzeuge funktionieren elektrisch. Aber nicht nur auf der Straße, auf der Schiene und in der Luft kommen elektrische Antriebe zum Einsatz, sondern auch im Haushalt. Das Elektrotechnische Institut zeigt aktuelle und historische Exponate ebenso wie spannende Versuche (Geb. 11.10).

 

Wasserbau: Am Theodor-Rehbock-Wasserbaulabor erklären Wissenschaftler unter dem Motto „Stadt – Land – Fluss“ die Funktionsweise von Fischtreppen und -aufzügen und demonstrieren Landschaftsmodelle, die dabei helfen, den Verlauf von Flüssen zu optimieren (Geb. 10.84).

 

Astroteilchenphysik und Kunst: Die Ausstellung „Art of Science – Beauty in Creation“ zeigt in Gebäude 30.25 was die Welt im Innersten zusammenhält anhand von Arbeiten internationaler Künstler, die in Zusammenarbeit mit Astroteilchen-Forschern entstanden sind. Bereits am Vorabend wird die Ausstellung mit einer öffentlichen Vernissage ab 18:00 Uhr eröffnet. Anmeldung zur Vernissage bis 19. Juni unter https://indico.scc.kit.edu/indico/event/88/

 

Karlsruher Erfindungen im Alltag: Das Archiv des KIT hat ein exemplarisches Studentenzimmer aufgebaut, in dem Alltagsgegenstände zu sehen sind, die es ohne Erfindungen aus Karlsruhe nicht gäbe: Radio und Fernsehen, Smartphones und vieles mehr (Geb. 10.30).

 

Logistik: FiFi trägt Menschen Lasten von bis zu 300 Kilogramm hinterher und das ganz automatisch. Der Logistik-Roboter ist eigentlich für den Einsatz in Fabrikhallen gedacht, aber auch Besucher des Tags der offenen Tür können FiFi steuern und sich die Handtasche oder den Rucksack hinterher tragen lassen (Geb. 50.38).

 

Aktiv am KIT: Bereits vor dem offiziellen Start des Tags der offenen Tür laufen Mitarbeiter des KIT ab 9:30 Uhr um die KIT-Meisterschaft vom Campus Nord zum Campus Süd. Zieleinlauf ist im Stadion des KIT, eingebettet in ein vielfältiges Programm vom Institut für Sport und Sportwissenschaften, das alleine mit über 50 Beiträgen einen Tag „Aktiv am KIT“ verspricht: Neben Tauch-, Football- und Boxtraining können Besucher in einem Demenzparcours diese Erkrankung am eigenen Körper erleben. Vorträge zum Thema Gesundheit und Ernährung sowie weitere Mitmachangebote für die ganze Familie werden abgerundet durch ein buntes Bühnen- und Showprogramm. Infos unter:
www.sport.kit.edu/Institut_Tag_der_offenen_Tuer.php (Rund um das Stadion des KIT)

 

Nanowelt: Die Ausgründung des KIT Nanoscribe gratuliert Karlsruhe mit einem winzigen Geschenk: Einem 3-D-Druck des kleinsten Karlsruher Schlosses der Welt, das detailgetreu gerade einmal zehn Millimeter misst. Neben dem Schloss und der Karlsruher Pyramide, die auf einem menschlichen Haar genügend Platz hätte, präsentiert Nanoscribe weitere Miniatur-Objekte an seinem Stand (Geb. 20.30).

 

Essen und Trinken: Für das leibliche Wohl sorgen Forscher auf eine ganz besondere Art und Weise: Das wbk – Institut für Produktentwicklung backt im größten Waffeleisen der Welt Waffeln (Geb. 50.36), während das Institut für Hochleistungsimpuls- und Mikrowellentechnik den Geschmack von elektromagnetischen Pulsen bei einer außergewöhnlichen Weinprobe demonstriert (Geb. 20.30). Natürlich ist auch sonst auf dem gesamten Gelände für Essen und Trinken gesorgt.

 

KIT für Kids: Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche bis 15 Jahre können an zehn Stationen knifflige, aber altersgerechte Fragen beantworten und erleben mit der Forscher-Rallye eine spannende Entdeckerreise durch Wissenschaft und Technik. Auch bei vielen weiteren Programmpunkten öffnet sich das KIT für Kids.

 

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter: www.kit.edu/effekte2015

 

Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) des KIT veranstaltet abends das traditionelle AStA-Unifest mit acht Live-Bands auf zwei Bühnen. Kinderprogramm und Kleinkunstaktionen finden auf dem Forum den ganzen Tag über statt: www.asta-kit.de/unifest

 

Der SWR begleitet den Tag der offenen Tür als Medienpartner.

 

Weitere Aktivitäten des KIT rund um den Stadtgeburtstag

30 bahnbrechende Innovationen aus 300 Jahren Karlsruhe sind beim Walk of Innovation ausgestellt. Kinder und Erwachsene erfahren bei einem Spaziergang zwischen Schloss und KIT-Campus Süd, wie diese Erfindungen in der heutigen Forschung eingesetzt werden (27. Juni bis 27. September). Einen kleinen Vorgeschmack bietet dieses Video: www.youtube.com/watch?v=fVnSX5EXD5w

 

Die Städtische Galerie Karlsruhe zeigt in Zusammenarbeit mit dem saai | Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau am KIT eine umfangreiche Ausstellung zu Friedrich Weinbrenner, der das Stadtbild Karlsruhes nachhaltig geprägt hat (27. Juni bis 04. Oktober). www.weinbrenner-ausstellung.de

 

Vom 24. Juni bis zum 23. September ist das KIT im Pavillon im Schlossgarten bei zahlreichen Beiträgen sowohl bei den Wissenschaftsdienstagen, als auch mittwochs bei den Stadtgesprächen vertreten (jeweils ab 19:30 Uhr). Programm unter: www.effekte-karlsruhe.de

 

Beim Wissenschaftlichen Nachtcafé diskutieren Besucher nach einem Impulsvortrag von Professor Markus Neppl über die „Stadt der Zukunft“ (28. Juni, 19:00 Uhr, Gartensaal im Schloss Karlsruhe).

 

Die ersten Karlsruhe Science Film Days zeigen an drei Abenden wissenschaftliche Filme. Anschließend laden das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und Studium Generale am KIT und das Stadtmarketing Karlsruhe die Zuschauer ein, mit Wissenschaftlern über die jeweiligen Themengebiete zu diskutieren (30. Juni bis 02. Juli). Programm unter www.zak.kit.edu/sciencefilmdays

 

Darüber hinaus wirkt das KIT bei vielen weiteren Aktivitäten im Rahmen des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE mit: www.effekte-karlsruhe.de

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

sis, 17.06.2015

Weiterer Pressekontakt:

Simon Scheuerle
Abteilung Presse
Tel.: +49 721 608 48761
Fax: +49 721 608 43658
E-Mail: simon scheuerleMvr0∂kit edu