Presseinformation 063/2014

Eröffnung der KIT-Repräsentanz in China

Mit seiner strategischen Präsenz im chinesischen Suzhou bietet das KIT eine zentrale Schnittstelle zwischen Partnern in China und KIT-Wissenschaftlern an
Professor Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Information des KIT (vorne re.) eröffnet die neue KIT-Repräsentanz in China. (Foto: wbk, KIT)
Professor Detlef Löhe, Vizepräsident für Forschung und Information des KIT (vorne re.) eröffnet die neue KIT-Repräsentanz in China. (Foto: wbk, KIT)

Forscher aus China und dem KIT arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen etwa in wissenschaftlichen Kooperationen, Innovationsprojekten und bei der Nachwuchsförderung. Nun präsentiert das KIT seine Aktivitäten unter dem Dach seiner neu eröffneten Außenstelle in der Stadt Suzhou in der chinesischen Provinz Jiangsu. Als interdisziplinäre Plattform wird sie Inkubator und zentrale Kontaktstelle des KIT für Industrie und Wissenschaft in China sein. Die offizielle Eröffnung feierten heute rund 200 geladene Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der beiden Länder in Suzhou.

 

„Die neue KIT-Repräsentanz in China wird als interdisziplinäre Plattform dienen, um Kooperationen in den Feldern Lehre, Forschung und Innovation zwischen dem KIT und seinen chinesischen Partnern zu vertiefen“, sagt Holger Hanselka, Präsident des KIT. „Sie fördert den akademischen Austausch, gemeinsame Forschung und Entwicklung zu aktuellen Themen, die in der internationalen Zusammenarbeit beider Länder Synergiepotentiale entfalten.“ Schon heute arbeitet das KIT mit über 30 Partneruniversitäten an 22 Standorten in China zusammen. Das Spektrum der Aktivitäten reicht von Graduiertenschulen über gemeinsame Labore bis zu industrienahen Projekten.

 

„Die KIT-Repräsentanz schafft mit der permanenten Vertretung in einem der wichtigsten Länder den direkten und unkomplizierten Zugang zu lokalen Partnern und deren Bedürfnissen“, erklärt Gisela Lanza, China-Beauftragte des KIT und Lehrstuhlinhaberin am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT. Geplant sind Workshops Seminare und Konferenzen zu den strategischen Forschungsfeldern des KIT. In diesem Jahr wird die Organisation eines Alumni-Seminars zu Globaler Produktion unterstützt, im nächsten Jahr eines zu Mobilitätssystemen. Für Studierende sollen Sommerschulen und Austauschprogramme ausgerichtet werden. Und nicht zuletzt wird die interkulturelle Verständigung gestärkt.

 

Für die strategischen Aktivitäten des KIT in China ist Suzhou ein günstiger Ausgangsort. So existiert bereits seit Jahrzehnten eine strategische Partnerschaft zwischen der Provinz Jiangsu und dem Land Baden-Württemberg. Gerade im Suzhou Industrial Park (SIP) finden sich zahlreiche Ansiedlungen deutscher Industrieunternehmen. Umgekehrt gilt das KIT aufgrund seiner ausgezeichneten Forschung und exzellenten Vernetzung im Industrieland Baden-Württemberg bei chinesischen Forschern als attraktiver Partner.

 

In der Region haben sich bereits zahlreiche industrielle und akademische Netzwerke unter anderem in den Feldern Nanotechnologie, Produktionstechnik, Mobilität und Maschinenbau etabliert. Mit dem Global Advanced Manufacturing Institute (GAMI) in Suzhou ist das KIT bereits seit 2006 in vielen dieser Netzwerke aktiv. Das von Lanza gegründete Institut vertieft entsprechend der drei KIT-Säulen Forschung, Innovation und Lehre das Verständnis globaler Produktionsstrukturen und entwickelt angepasst an die lokalen Rahmenbedingungen neue, robuste und beherrschte Produktionsnetzwerke für Industrieunternehmen. Das Thema Weiterbildung, Training und Coaching ist hier ein wichtiger Baustein, den das GAMI seinen Industriepartnern anbietet, um eine nachhaltige Verbesserung in der Supply Chain zu erzielen. Die Einzigartigkeit des GAMI sind zum einen die aktuell 20 chinesischen Mitarbeiter, die überwiegend am KIT ihren Ingenieursabschluss absolviert haben und zum anderen die Einbindung in aktuelle KIT-Forschungsarbeiten.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 800 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

kes, 16.05.2014
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