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Presseinformation 137/2010

Carl-Benz-Lecture zur Zukunft der Ingenieurausbildung

Hochkarätige Referenten aus Industrie und Forschung bieten Ausblick auf Technologien und Mobilitätskonzepte im 21. Jahrhundert
Benz-Patent-Motorwagen von 1886 (Fotoquelle: Daimler AG)
Benz-Patent-Motorwagen Nr. 3 von 1887/1888 (Fotoquelle: Daimler AG)

Die Zukunft der Ingenieurausbildung vor dem Hintergrund neuer Technologien und Mobilitätskonzepte steht im Mittelpunkt der zweiten Carl-Benz-Lecture am Donnerstag, 18. November, 16:00 Uhr im Tulla-Hörsaal (Gebäude 11.40, Englerstraße 11, Campus Süd des KIT). Mit der Carl-Benz-Gedenkvorlesung erinnert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an den Geburtstag von Carl Benz am 25. November 1844. Der Erfinder des Automobils war Absolvent der Polytechnischen Schule als Vorgängerinstitution der späteren Universität Karlsruhe und dem heutigen KIT. Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen.

Höhepunkte im Programm sind die Gastvorträge von Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung und gleichzeitig Schirmherr der Veranstaltung, Professor Peter Gutzmer, Geschäftsleitung Technische Produktentwicklung Schaeffler KG sowie Raphaela Bihr, Teamleitung Marketing/Organisation, KA-RaceIng e.V.

Der Daimler-Vorstand berichtet über Innovationen als wesentlichen Erfolgsfaktor für die Gestaltung der Mobilität von morgen und die Erfordernisse, die sich daraus an die Ausbildung ergeben. Professor Gutzmer behandelt das Thema aus der Perspektive eines Zuliefers für die Autoindustrie.

Veranstalter der Carl-Benz-Lecture ist der KIT-Schwerpunkt Mobilitätssysteme des KIT in Zusammenarbeit mit der Carl Benz School of Engineering am International Department.

Der KIT-Schwerpunkt Mobilitätssysteme bündelt die fahrzeugtechnischen Aktivitäten des KIT. Im Fokus der Forschung stehen Technologien für die Mobilität von morgen. So geht es darum, methodische und technologische Grundlagen für die Fahrzeuge der Zukunft zu erarbeiten. Dabei konzentriert sich die Forschung auf landgebundene Fahrzeuge wie Pkw, Nutzfahrzeuge, mobile Arbeitsmaschinen und Bahnfahrzeuge. Ziel ist es, energieeffiziente, emissionsarme und sichere Fahrzeuge sowie Mobilitätskonzepte zu entwickeln. Die Wissenschaftler am KIT berücksichtigen dabei das gesamte System „Fahrzeug, Fahrer, Verkehr und Gesellschaft“. Am KIT-Schwerpunkt „Mobilitätssysteme“ sind derzeit mehr als 30 Institute am Campus Süd und Nord des KIT mit insgesamt rund 800 Mitarbeitern beteiligt.


Das Programm der Carl-Benz-Gedenkvorlesung

16:00 Uhr Grußwort
Professor Eberhard Umbach
Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie

16:15 Uhr Innovationen als Schlüssel für die Zukunft der Mobilität
Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung

16:35 Uhr Ingenieure von morgen: Systemoptimierung durch
Interdisziplinarität und Vernetzung
Professor Peter Gutzmer
Geschäftsleitung Technische Produktentwicklung, Schaeffler KG

16:55 Uhr Ausbildung am KIT: Ingenieure von morgen
Raphaela Bihr
Teamleitung Marketing/Organisation, KA-RaceIng e. V.

17:15 Uhr Forschung, Lehre und Innovation im KIT Schwerpunkt Mobilitätssysteme
Professor Frank Gauterin
Institut für Fahrzeugsystemtechnik/

Stehempfang

Moderation
Professor Frank Gauterin
Institut für Fahrzeugsystemtechnik

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

lg, 15.11.2010