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Presseinformation 110/2010

Top-Nachwuchskräfte in der Informatik fördern

KIT unterzeichnet Kooperationsvertrag mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft und SAP
Herausragende Doktoranden  in der Informatik sollen von der Kooperation profitieren. (Foto: Hardy Müller)
Herausragende Doktoranden in der Informatik sollen von der Kooperation profitieren. (Foto: Hardy Müller)

Die Förderung von hervorragenden Nachwuchskräften ist das Ziel eines Kooperationsvertrages, den das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Anbieter von Unternehmenssoftware SAP AG abgeschlossen hat. Die Zusammenarbeit gibt zunächst Top-Nachwuchswissenschaftlern in der Informatik die Möglichkeit, ihre Promotionen am KIT durchzuführen und in ihrer Arbeit gleichzeitig Ressourcen von SAP zu nutzen. Die DFG fördert die Projekte.

Grundlage ist ein Kooperationsmodell zwischen der DFG und SAP, mit dem die beiden Partner an Universitäten und Hochschulen herantreten, um Forschungsprojekte gemeinsam umzusetzen. Bislang haben das KIT sowie die Universitäten Darmstadt und Dresden einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Für die konkreten Einzelprojekte erhalten die Wissenschaftler eine finanzielle Förderung durch die DFG und können in gleichem Umfang die Ressourcen bei SAP nutzen, beispielsweise die Entwicklungsarbeiten an einem Standort des Unternehmens durchführen. „Die engagierte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ist charakteristisch für das KIT. Der Vertrag mit der DFG und SAP, von dem zunächst Doktoranden in der Informatik profitieren werden, stärkt das Angebot für Nachwuchswissenschaftler, die wir am KIT intensiv fördern“, betont Professor Detlef Löhe, KIT-Vizepräsident für Forschung und Information.

„Der DFG und mir ganz persönlich ist viel an einem intensiveren Erkenntnistransfer von der Grundlagenforschung zur Anwendung gelegen“, sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Dieser Austausch, der dann wiederum der Forschung Impulse geben kann, gelingt am besten über Köpfe. Der Kooperationsvertrag von DFG und SAP zur Förderung von Nachwuchstalenten schafft dafür einen verlässlichen Rahmen, der die Interessen der Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigt und der nun durch die ersten gemeinsamen Forschungsprojekte der beteiligten Hochschulen und SAP ausgefüllt werden kann", so Kleiner. „Dieser Rahmen und die gemeinsame Finanzierung der Projekte durch DFG und SAP sind gute Zeichen für eine strategisch ausgerichtete Partnerschaft von Wissenschaft und Wirtschaft. Weitere Kooperationen sind willkommen".

„Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ist es von zentraler Bedeutung, jungen Leuten eine Perspektive zu geben und sie für die Informationstechnologie zu begeistern. Als Forschungsabteilung der SAP möchten wir sicherstellen, dass die besten Nachwuchswissenschaftler für uns oder mit uns an Universitäten arbeiten, um dadurch für die Anforderungen der Zukunft gewappnet zu sein“, sagt Dr. Joachim Schaper, Vice President SAP Research EMEA.

Themen für die Forschungsprojekte sind anwendungsnahe Fragestellungen aus der Informatik, eingebettet in die Randbedingungen der Industrie. "Wir machen bei der Ausbildung des Führungsnachwuchses für Unternehmen und Universitäten keinen Unterschied. Es sind dieselben Fähigkeiten, die einen verantwortlichen Mitarbeiter in der Industrie oder an der Universität auszeichnen", so Professor Ralf Reussner, Prodekan der Fakultät für Informatik des KIT, der das Abkommen maßgeblich vorangetrieben hat. Die ausgewählten Doktoranden werden in KIT-Forschungsgruppen integriert sein.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

lg, 28.09.2010

Weiterer Pressekontakt:

Monika Landgraf
Pressesprecherin
Tel.: +49 721 608-21150
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