Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 07/2008

Ingenieur weltweit

Der Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik ist international akkreditiert
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Ein Besuch im Studiengang Elektro- und Informationstechnik: Wer den Abschluss in der Tasche hat, kann sich weltweit als Ingenieur niederlassen.
Foto: Universität Karlsruhe.

Dr. Elisabeth Zuber-Knost
Pressesprecherin

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76131 Karlsruhe
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Als erster in Europa wurde der Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe von der weltweit führenden US-amerikanischen Akkreditierungsagentur ABET international anerkannt. Dies bedeutet, dass alle Diplom- und später auch Masterabsolventen im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik eine Berufslizenz erhalten, mit der sie sich als Ingenieur weltweit niederlassen können. Bei Akkreditierungen durch deutsche Agenturen ist dies derzeit noch nicht der Fall.

Weiterer Kontakt

Universität Karlsruhe (TH)
Prof. Jürgen Becker

Prorektor für Lehre
Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV)

Tel.: +49 721 608-2502
E-Mail

„Damit erfährt die forschungsorientierte Lehre der Universität Karlsruhe eine sichtbare, international belastbare und berufsfeldbezogene Anerkennung“, freut sich der Prorektor für Lehre der Universität, Professor Jürgen Becker. Jeder Studierende an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik erhält in Zukunft nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums ein Zeugnis, das die inter-national anerkannte Akkreditierung des Studiengangs bestätigt. Sobald die ersten Studierenden den neuen Masterstudiengang absolviert haben, wird die Akkreditierung auf den neuen Studiengang übertragen.


Die Agentur ABET ist die weltweit älteste Institution im Ingenieurwesen und gilt als führend in der Anerkennung und Qualitätssicherung von Studiengängen an Universitäten und Colleges im Bereich des Ingenieurwesens, der angewandten technischen Wissenschaften und der Informatik. Für die internationale Akkreditierung hatte die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik einen knapp 1000-seitigen Report erstellt. Drei Tage lang befragten ABET-Vertreter Studierende, Professoren und Dozenten des Studiengangs, Mitglieder der Hochschulleitung sowie der Verwaltung. „Besonders stolz sind wir darauf“, sagt Becker, „dass ABET die inter-nationale Anerkennung ohne jegliche Auflagen ausgesprochen hat, so dass keine weiteren Nachbesserungen notwendig sind.“ Die Evaluatoren haben vor allem die industrienahe Ausrichtung der Forschung und Lehre an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik gelobt sowie das konsequente Qualitätsmanagement (TQM) in der Lehre.


Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehen die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe zusammen. Gemeinsam arbeiten hier 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 600 Millionen Euro.


Mit KIT entsteht eine Institution international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. KIT soll Attraktionspunkt für die besten Köpfe aus der ganzen Welt werden, neue Maßstäbe in Lehre und Nachwuchsförderung setzen und das führende europäische Zentrum in der Energieforschung bilden. Im Bereich der Nanowissenschaften will KIT eine weltweit führende Rolle einnehmen. Ziel von KIT ist es, einer der wichtigsten Kooperationspartner für die Wirtschaft zu sein.

lg, 12.02.2008
Monika Landgraf
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Margarete Lehné

Margarete Lehné
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