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Thursday, 15 January 2026
18:00 - 19:30 
Colloquium Fundamentale: Bitte wenden! Genderperspektiven als Beiträge zu einer transformativen Planung der Energiewende
Lecture
Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Prof. Dr. Tanja Mölders, Professorin für Umweltplanung und Transformation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Die Energiewende stellt einen sozial-ökologischen Transformationsprozess dar, der auch die räumliche Planung vor neue Herausforderungen stellt. Während Planung lange Zeit als „Verhinderer“ der Energiewende galt, ist sie aufgrund der jüngsten gesetzlichen Änderungen (Windenergieflächenbedarfsgesetzes etc.) zu einem zentralen Akteur für den Ausbau erneuerbarer Energien geworden. Vor dem Hintergrund dieses Paradigmenwechsels stellt sich die Frage, wie die Energiewende sozial-ökologisch gerecht gestaltet werden kann, auch für die Planung dringender denn je. Im Vortrag wird diese Frage diskutiert, indem die Analyse- und Gestaltungspotenziale der Geschlechterforschung für die räumlichen Transformationsprozesse der Energiewende aufgezeigt werden. Dazu wird auf die theoretischen Zugänge und empirischen Erkenntnisse aus einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekt zurückgegriffen.
 
Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus? Kann es funktionieren, dass wir auf fossile Energieträger verzichten, während unser Energiebedarf weiter steigt? Was bedeutet dies für die Gesellschaft? Auf den ersten Blick mag die Energiewende als ein technisches Unterfangen erscheinen, tatsächlich aber ist sie eine umfassende gesellschaftliche Transformation, die unseren Alltag, unsere Arbeitswelt und unsere Fortbewegung betrifft. Technologische Lösungen bilden eine entscheidende Voraussetzung – doch ohne die Akzeptanz und aktive Beteiligung der Gesellschaft wird die Energiewende nicht gelingen. Deshalb ist es entscheidend, auch die normativen, sozialen und politischen Dimensionen in den Blick zu nehmen und uns zu fragen, welche Werte die Energiewende leiten, wer sie mitgestaltet (und wer nicht) und was sie gerecht macht.
 
Wir laden Sie ganz herzlich zum Colloquium Fundamentale ein!
 
Das Colloquium Fundamentale begibt sich im Wintersemester 2025/26 auf eine Reise in die Energiezukunft und steht damit im Zeichen des Wissenschaftsjahrs 2025 „Zukunftsenergie“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. In zwei Vorträgen geben Energieforschende Einblicke in technologische Durchbrüche bei erneuerbaren Energien und der Batterieforschung. Zudem beleuchten Expertinnen und Experten der Geistes- und Sozialwissenschaften zentrale gesellschaftliche Fragen nach Wirtschaftlichkeit, Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit.
 
© Foto: Siasart Studio/stock.adobe.com (Generiert mit KI)

Friday, 16 January 2026
 
Tür auf! Mein Einstieg in Bildung für nachhaltige Entwicklung -mein Einstieg in die Bildung für nachhaltige Entwicklung-
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Unsere Welt ändert sich rasant. Für Kinder wird es daher immer wichtiger, eigene Antworten zu finden, vernetzt zu denken und selbstwirksam handeln zu können. Nachhaltigkeit ist mehr als „Bio“. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
ist ein Bildungskonzept, das Mädchen und Jungen darin stärken will, unsere komplexe Welt einschließlich ihrer begrenzten Ressourcen zu erforschen, zu verstehen, aktiv zu gestalten und dabei auch an andere Menschen, denen weniger zur Verfügung steht, und an kommende Generationen zu denken. Doch worin besteht der Unterschied zwischen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Nachhaltigkeit? Und welche Themen, Methoden und Ziele gehören zum Bildungskonzept BNE? In der Einstiegsfortbildung „Tür auf!“ beschäftigen Sie sich mit Nachhaltigkeitsfragen, die im Alltag der Mädchen und Jungen auftauchen. Sie erleben, dass forschendes Lernen eine Methode ist, die sich auch für die BNE-Praxis eignet, und lernen die Methode „Philosophieren mit Kindern“ kennen.
Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kita, Hort + Grundschule, die Projekte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und einfache Experimente durchführen und ihr Wissen vertiefen möchten.
 

 
Managing pressure in work and life for international scientists
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Effective stress management methods
 
The training is for international scientists who have to face a variety of challenges: high expectations, career uncertainty and a new social and cultural environment. The trainig teaches effective stress management methods and offers the opportunity to connect with other scientists in the same situation.
 
 

Saturday, 17 January 2026
© pixabay
8:15 - 16:00 
IScO´s Excursion: Technoseum in Mannheim
Guided Tour
Treffpunkt in Karlsruhe, Hauptbahnhof

Join IScO for a guided tour in the Technoseum in Mannheim. The Technoseum is a museum of technology and social history that presents the development of science, industry, and everyday life from the eighteenth century to the present. It offers interactive exhibitions that show how technological innovations have shaped society and daily life over time.
Our 75 minutes long guided tour focuses on the history of inventions. Human creativity has produced new inventions throughout all periods of history, some of which were initially ignored or ridiculed, while others fundamentally changed human life. Until the eighteenth century, inventions were often created by craftsmen and independent inventors, but during the Enlightenment science and research increasingly took on this role, and innovation became more systematic and needs oriented. This tour highlights key inventions that introduced and accompanied the Industrial Revolution, including the steam engine, the mechanical loom, and the spinning machine, and further examples such as the Jacquard loom, the Drais running machine, and Benz’s Patent Motor Car illustrate the origins, success, and impact of an invention.

Monday, 19 January 2026
 
Grundlagen der Gamma-Spektrometrie
Workshop
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Gamma-Spektrometrie mit hochauflösenden Halbleiterdetektoren ist eine Schlüsseltechnik zur Bestimmung von Radionukliden in zahllosen Matrices. Sie unterliegt ständigen Neuerungen bezüglich der Instrumentierung und der Auswerteprogramme.
Gerade die einfache Handhabungsmöglichkeit kann bei unerfahrenen Anwendern zu Fehlinterpretationen mit schwerwiegenden Folgen führen. Daher ist es notwendig, die Grundlagen des Messprinzips zu verstehen.

Der 5-tägige Kurs vermittelt die für einen fachkundigen und zuverlässigen Umgang mit der Gamma-Spektrometrie erforderlichen Kenntnisse in Messtechnik und Auswertung.

 
Aktualisierungskurs für Projektleiter und Beauftragte für die Biologische Sicherheit (online)
Workshop
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Bundesweit anerkannte Fortbildung zur Aktualisierung der Sachkunde nach § 28 Abs. 3 GenTSV
Projektleiter und Beauftragte für die Biologische Sicherheit müssen gemäß § 28 und § 30 der Gentechniksicherheitsverordnung (GenTSV) die für ihre Aufgaben erforderliche Sachkunde besitzen. Diese umfasst unter anderem den Besuch einer behördlich anerkannten Fortbildungsveranstaltung (Grundkurs).
Mit der novellierten Gentechniksicherheitsverordnung müssen die beim Grundkurs vermittelten Kenntnisse nun mindestens alle fünf Jahre durch die erneute Teilnahme an einer anerkannten Fortbildungsveranstaltung aufgefrischt werden.
Dieser Aktualisierungskurs ist im Sinne des § 28 Abs. 3 GenTSV vom Regierungspräsidium Tübingen anerkannt. Die Anerkennung ist bundesweit gültig. Über die Teilnahme wird eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Behörde ausgestellt.
 
Mitarbeitende des öffentlichen Dienstes erhalten einen Preisnachlass von 50 Prozent.
 

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