Karlsruher Institut für Technologie

KIT beim Innovationswettbewerb „KI made in BW“ erfolgreich

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert sechs Verbundprojekte mit Beteiligung des KIT sowie zwei Projekte von Ausgründungen aus dem KIT
Künstliche Intelligenz für die Praxis: Projekte des KIT erfolgreich beim Innovationswettbewerb „KI made in BW“ (Foto: Rawpixel.com – Fotolia)

Beim Innovationswettbewerb „KI made in BW“ haben sich 44 Projekte erfolgreich durchgesetzt. Darunter sind sechs Verbundprojekte, an denen das KIT beteiligt ist, sowie zwei Einzelprojekte von Ausgründungen aus dem KIT. Das Landeswirtschaftsministerium fördert die 44 Vorhaben mit insgesamt 11,4 Millionen Euro. In den ausgewählten Verbundforschungsprojekten arbeiten Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups zusammen, um die Entwicklung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg voranzutreiben.

Zu den sechs geförderten Verbundprojekten mit Beteiligung des KIT zählt „KIRURC“, in dem unter anderem Forschende vom Institut für Anthropomatik und Robotik ein KI-System für Operationen mit Chirurgie-Robotern entwickeln. Das Projekt „Das perfekte Paket“ mit Beteiligung des Instituts für Fördertechnik und Logistiksysteme des KIT zielt auf eine effiziente und ressourcenschonende Paketlogistik ab. Mit „WorkLifeSens“ entwickeln Forschenden des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Marketing in Zusammenarbeit mit zwei Ausgründungen aus dem KIT sensorbasierte Assistenzsysteme zur Verbesserung des Wohlbefindens von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Erfolgreich waren außerdem die folgenden Projekte mit Beteiligung des KIT: „VibroAl“ zur KI-gestützten Entwicklung für Vibrationsanlagen (Institut für Produktentwicklung), „EN-AI-BLER zur Bereitstellung intelligenter Produktionsdaten (wbk Institut für Produktionstechnik) und „Poison Yvi“ (Institut für Theoretische Informatik), bei dem KI-Anwendungen Sicherheitsangriffe erkennen.

Zu den erfolgreichen Einzelprojekten der Ausgründungen aus dem KIT gehören die erweiterte Plattform „semantha“ von thingsTHINKING GmbH, die unstrukturierte Texte mittels KI liest und diese analysiert, sowie das Projekt „RICHI –KI-unterstütztes Wohnen im Alter“ für ein smartes Produkt-Service System für Senioren von EDI GmbH.

ase, 03.02.2021