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Forscher beobachten wachsende Nanodrähte live

Röntgenuntersuchung zeigt erstmals genaue Details des selbstkatalysierten Wachstums
Nanodrähte auf einem Siliziumträger (Bild: DESY, Satishkumar Kulkarni/Thomas Keller)
Nadel-Wald: Nanodrähte auf einem Siliziumträger, aufgenommen im DESY NanoLab. (Bild: DESY, Satishkumar Kulkarni/Thomas Keller)

Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es gelungen, das Wachstum winziger Drähte aus Galliumarsenid live zu verfolgen. Die Erkenntnisse führen nicht nur zu einem besseren Verständnis des Wachstums, sondern sie bieten auch Ansätze, zukünftig Nanodrähte mit speziellen Eigenschaften für bestimmte Anwendungen maßzuschneidern. Galliumarsenid ist ein breit verwendeter Halbleiterwerkstoff, der in Infrarotfernbedienungen, in der Hochfrequenztechnik für Handys, für die Umwandlung von elektrischen Signalen in Licht für Glasfaserkabel und auch für Solarzellen in der Raumfahrt eingesetzt wird. Die Ergebnisse stellten die Forscher um Philipp Schroth vom KIT und von der Universität Siegen im Fachblatt „Nano Letters“ vor.

Vollständiger Text: Presseinformation 10/2018

rli, 08.02.2018