EPICUR wächst weiter und erhält Millionenförderung der EU
Die Europäische Hochschulallianz EPICUR (European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions), an der das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt ist, wächst weiter: Mit den Universitäten Pablo de Olavide in Sevilla (Spanien), Roma Tre in Rom (Italien) und Basel (Schweiz) als assoziierten Partnern umfasst das Netzwerk nun elf Hochschulen in neun Ländern. Für die Vertiefung dieser Zusammenarbeit erhält EPICUR innerhalb der Erasmus+-Förderlinie „European Universities“ 7,2 Millionen Euro von November 2026 bis Ende 2028.
Damit unterstützt die Europäische Kommission EPICUR zum dritten Mal und unterstreicht die Bedeutung des Netzwerks für die Weiterentwicklung des europäischen Bildungsraums. Die Allianz vereint rund 280 000 Studierende, 29 000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie 17 000 Mitarbeitende.
Europäische Vernetzung als Zukunftsmodell
„EPICUR eröffnet unseren Studierenden, Forschenden und Mitarbeitenden tolle Möglichkeiten für Austausch, Zusammenarbeit und Innovation“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT. „Dass die Allianz weiter wächst und erneut gefördert wird, zeigt die hohe Strahlkraft und Relevanz dieses europäischen Projekts.“
EPICUR wurde 2019 gegründet und vereint forschungsstarke Universitäten mit dem Ziel, langfristig eine europäische Hochschulkonföderation aufzubauen. In der neuen Förderphase wollen die Partner regionale Innovationsökosysteme stärker vernetzen und gemeinsame Strukturen ausbauen. Das KIT gehört zu den Gründungsmitgliedern von EPICUR.
am, 29.10.2026
