Neuer KIT-Qualipakt stärkt Studium und Lehre

KIT und Verfasste Studierendenschaft schließen Vereinbarung über die Verteilung der Qualitätssicherungsmittel des Landes
Gruppenfoto anlässlich der Unterzeichnung des KIT-Qualipaktes Cynthia Ruf, KIT
Vizepräsident Stefan Schwartze, AStA-Vorsitzende Felix Häusler und Franka Fockel, Vizepräsident Oliver Kraft, Vice Provost Studentische Angelegenheiten Michael Mäs und Vice Provost Lehre Marc Hiller (v. l. n. r.) nach Unterzeichnung des KIT-Qualipakts.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Verfasste Studierendenschaft des KIT haben den erstmals 2015 geschlossenen KIT-Qualipakt neu vereinbart. Er regelt die Verteilung der Qualitätssicherungsmittel des Landes Baden-Württemberg für Studium und Lehre und sichert die Mitwirkung der Studierenden.

Am 14. September unterzeichneten die Vizepräsidenten Dr. Stefan Schwartze und Professor Oliver Kraft die Vereinbarung für das Präsidium des KIT, Felix Häusler und Franka Fockel für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Der Pakt gilt vom 1. Januar 2027 bis zum Ende der Hochschulfinanzierungsvereinbarung 2026-2030.

„Unsere Lehre profitiert davon, wenn diejenigen, für die sie entwickelt wird, ihre Erfahrungen und Perspektiven auch in die Weiterentwicklung der Lehre einbringen können“, sagt Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten. „Mit dem neuen KIT-Qualipakt ermöglichen wir den Studierenden ein unmittelbares Mitspracherecht über einen Anteil der Qualitätssicherungsmittel, der weit über das vom Land vorgesehene Studierendenvorschlagsbudget hinausgeht.“

Mehr Mittel und studentische Mitwirkung

Die gesamten Qualitätssicherungsmittel sind weiterhin in der Grundfinanzierung des KIT verankert. Darin enthalten ist das Budget, welches für den KIT-Qualipakt zur Verfügung steht. Dieses erhöht sich ab 2027 von jährlichen vier Millionen Euro auf fünf Millionen – mit einem Aufwuchs von 3,5 Prozent per annum bis 2030.

35 Prozent der Qualipakt-Mittel werden zentral im Rahmen einer Ausschreibung vergeben. Über die Projekte entscheidet eine Kommission aus Studierenden, vom KIT-Senat gewählten Mitgliedern sowie dem zuständigen Vizepräsidenten des KIT. Die Verwendung des dezentralen Anteils von 65 Prozent vereinbaren die KIT-Fakultäten mit den jeweiligen Fachschaften als Vertretung der Studierenden. Auf diese Weise setzt das KIT bewährte Prozesse der Mitwirkung der Studierenden fort und stärkt die Entwicklung und Erprobung neuer Lehr- und Lernformate.

jha, 29.09.2026