KIT bekennt sich zu German Spin-off Framework

Gemeinsame Leitlinien sollen Ausgründungen aus der Forschung schneller, fairer und planbarer machen
Gruppe junger Geschäftsleute bei einer Teambesprechung in einem Büro. Magali Hauser, KIT
Schneller, fairer und planbarer – das German Spin-off Framework schafft für Ausgründungen einen verlässlichen Rahmen.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt das German Spin-off Framework (GSOF). Mit der gemeinsamen Selbstverpflichtung von Forschungseinrichtungen, Technologietransferstellen sowie Investorinnen und Investoren bekennt sich das KIT zu transparenten und verlässlichen Rahmenbedingungen für wissenschaftsbasierte Ausgründungen. Das Framework definiert gemeinsame Leitlinien, um den Transfer von Forschungsergebnissen in erfolgreiche Unternehmen zu erleichtern und den Innovationsstandort Deutschland zu stärken.

Standards für den Umgang mit geistigem Eigentum, Lizenzmodellen und mehr

„Erfolgreiche Ausgründungen entstehen dort, wo exzellente Forschung auf verlässliche Rahmenbedingungen trifft“, sagt Jens Fahrenberg, Leiter der Innovations- und Relationsmanagement des KIT. „Das German Spin-off Framework schafft diese Orientierung und ermöglicht es uns als KIT, unsere Gründerinnen und Gründer bestmöglich auf ihrem Weg in den Markt zu begleiten.“

Das GSOF definiert den Rahmen für die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Technologietransfer und Kapitalgebern. Es adressiert unter anderem den Umgang mit geistigem Eigentum, Beteiligungen und Lizenzmodellen sowie die Ausgestaltung von Ausgründungsprozessen. Ziel ist es, diese transparenter, nachvollziehbarer und effizienter zu gestalten. „Die gemeinsamen Standards werden dazu beitragen, wissenschaftsbasierte Ausgründungen zu erleichtern, die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu stärken und Forschungsergebnisse schneller in gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendungen zu überführen“, so Fahrenberg.

mhe, 08.07.2026