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Auszeichnung für Produktentwickler des KIT

Schaeffler FAG Stiftung würdigt das IPEK und seinen Leiter Albert Albers mit dem Honorary Award.
Preisübergabe an Albers
Albert Albers und Georg Friedrich Wilhelm Schaeffler, Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG und Gesellschafter der Schaeffler Gruppe. (Foto: KIT)
OB Frank Mentrup, Prof. Albers, Georg Friedrich Wilhelm Schaeffler und Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT (Foto: KIT)
OB Frank Mentrup, Prof. Albers, Georg Friedrich Wilhelm Schaeffler und Prof. Holger Hanselka, Präsident des KIT (Foto: KIT)
Gruppenbild von der Preisverleihung
U.a.: Klaus Widmaier, Vorsitzender d. Stiftungsvorstand Schaeffler FAG Stiftung (1.v.l.); Albert Albers, Leiter Institut für Produktentwicklung (2.v.r.); Georg F. W. Schaeffler, Aufsichtsratsvorsitzender Schaeffler AG (1.v.r.). (Foto: KIT)

Von der Idee bis zur Markteinführung – der Weg, den ein Produkt von seiner Entwicklung bis zu seiner Umsetzung durchlaufen muss ist lang. Strategien, Methoden und Werkzeuge um diesen Prozess zu unterstützen erforscht das IPEK – Institut für Produktentwicklung am KIT.

1996 auf den Lehrstuhl für Maschinenkonstruktionslehre der damaligen Universität Karlsruhe berufen, baute Professor Albert Albers die Forschungsfelder Antriebssystemtechnik im Fahrzeug- und Maschinenbau, Produktentwicklungsmethodik und -management sowie Mechatronik auf. „Damit richtete er das Institut gezielt auf die Erforschung des Produktentwicklungsprozess aus und setzte so konsequent ein innovatives Konzept um, das bis heute die Grundlage der erfolgreichen Forschung und Lehre am IPEK ist“, so der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

Den Namen IPEK – Institut für Produktentwicklung trägt das Institut seit 2004. Heute forschen hier rund 70 wissenschaftliche Mitarbeiter von der Grundlagenforschung bis hin zur angewandten Forschung in Industriekooperationen. Seine Lehre hat das IPEK am „Problembasierten Lernen“ ausgerichtet: So erarbeiten zum Beispiel Studierende im Bachelor in betreuten Kleingruppen über vier Semester komplette Lösungen für verschiedene technische Produkte. Die Lehrkonzepte und Methoden der am IPEK entwickelten Karlsruher Schule für Produktentwicklung sind dabei universell angelegt, sodass sie in verschiedenen Branchen Anwendung finden können.

Für seine technischen Leistungen sowie Kompetenzen in Forschung und Lehre erhalten Professor Albers und das IPEK den Honorary Award der Schaeffler FAG Stiftung. Der Institutsleiter nahm den Preis entgegen: „Damit werden 20 Jahre sehr erfolgreiche Forschung auf dem Gebiet der Produktentwicklung und der Antriebssystemtechnik und damit auch die großartige Teamarbeit am IPEK gewürdigt. In dieser Zeit gab es sehr oft auch enge Zusammenarbeit mit dem Hause Schaeffler und diese wird es auch in Zukunft geben.“

Ein Beispiel dieser Kooperationen ist der „Schaeffler Hub for Automotive Research in E-Mobility am KIT“: Hier entwickeln die Partner neue, optimierte Strukturen für Hybrid-Antriebssysteme und innovative Design-Lösungen für Batteriesysteme. Mit dem Honorary Award zeichnet die Schaeffler FAG Stiftung exzellente technisch-wissenschaftliche Leistungen in Forschung und Lehre aus, die eine Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie schlagen. Der Preis ist der höchste der Stiftung und mit 25.000 Euro dotiert.


wer, 02.06.2016