Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft besucht das KIT
Am 11. und 12. März 2026 besuchte Professor Martin Keller das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft. Auf seinen insgesamt fünf Stationen zeigte sich der Helmholtz-Präsident begeistert von der Vielfalt der Themen, die am KIT von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung reichen.
Von KI-gestützter Produktion bis zur Grundlagenforschung
„Mich beeindruckt die thematische Breite ebenso wie der integrative Ansatz, mit dem hier unterschiedliche Disziplinen zusammengeführt werden“, so Keller. „Man spürt, dass am KIT wissenschaftliche Neugier, Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen – das macht das KIT zu einem starken Partner innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft.“
Zu Beginn des Besuchs stand in der Karlsruher Forschungsfabrik für KI-integrierte Produktion der Einsatz Künstlicher Intelligenz in industriellen Prozessen im Mittelpunkt. Am Campus Nord erhielt Keller Einblicke in die Großforschungsanlage KATRIN, wo Forschende an grundlegende Fragen der Teilchenphysik arbeiten. Im ZEISS Innovation Hub tauschte sich der Helmholtz-Präsident mit Expertinnen und Experten des KIT zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Wirtschaft aus und bei der Helmholtz Acceleration Alliance HELMA stand die Umweltbelastung großer Forschungsinfrastrukturen im Fokus. Bei der Accelerator Technology Plattform informierte sich Keller abschließend über die Entwicklung zukünftiger Beschleuniger- und Detektortechnologien.
Austausch, Vernetzung und gemeinsame Perspektiven
„Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung und den offenen Austausch. Der Besuch unterstreicht, wie wichtig die enge Zusammenarbeit innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft ist, um wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Wirkung gleichermaßen voranzubringen“, so KIT-Präsident Professor Jan S. Hesthaven, der bei dem Besuch zu einem gemeinsamen Austausch mit Keller zusammenkam.
era, 13.03.2026
