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Wednesday, 10 June 2026
18:00 - 19:30 
Ringvorlesung Ethik der IT | Software Architects Are Dead - Long Live the AI-Augmented Architect!
Lecture
online via Zoom
Einwahldaten in Ilias: https://ilias.studium.kit.edu/goto.php/crs/2899860
Prof. Davide Taibi , University of Southern Denmark

Abstract:
What if the future of software development doesn't need architects as we know them? As GenAI infiltrates every stage of the software development lifecycle, the traditional role of the architect-meticulously designing systems from requirements to deployment is being unbundled, redefined, and partially outsourced to machines. And yet, the industry is far from ready.

This talk presents a bold vision of the AI-Augmented Architect: a hybrid thinker who doesn't write blueprints alone but designs with AI, using it not as a tool but as a creative partner, a challenger, a simulator of trade-offs. Drawing from two cutting-edge empirical studies, including a multivocal review of GenAI in software architecture and a forward-looking survey of industry leaders, we'll confront hard truths: AI is already doing architectural documentation, detecting antipatterns, and even suggesting design alternatives. But it's also hallucinating, biasing decisions, and eroding accountability.

If we don't rethink our roles, methods, and mindset, software architects risk becoming passive validators of AI output rather than strategic designers of complex systems. The good news? There is still time to adapt but only if we embrace a future where architecture is not less human, but more profoundly human because of our collaboration with machines.

Short Bio:
Davide Taibi is a LEGO® Chair and Full Professor of Software Engineering at the University of Southern Denmark. His research focuses on empirical studies in cloud-native systems, with particular attention to software architecture, technical debt, and the role of Generative AI in modern development practices.
He has published extensively on these topics and is actively involved in both academic and industrial collaborations. His recent work explores how AI is influencing architectural design and what this means for the skills and responsibilities of future software architects.

Thursday, 11 June 2026
12:00 - 18:30 
NaiS Summit (Abschlussveranstaltung datenbasierte Gebäudesanierung)
Congress/Colloquium
KIT Präsidiumsgebäude, Karlsruhe
Konsortialpartner sowie externe Vortragende

Am 11. Juni 2026 findet am KIT in Karlsruhe der NaiS Summit statt. Im Rahmen der öffentlichen Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts NaiS (Nachhaltige intelligente Sanierungsmaßnahmen) stehen KI-gestützte Ansätze für die nachhaltige Transformation des Gebäudebestands im Fokus. Neben Impulsen aus Forschung, Praxis und Politik wird die NaiS-Plattform vorgestellt. Ergänzt wird das Programm durch interaktive Sessions und Möglichkeiten zum Austausch.

18:00 - 19:30 
Colloquium Fundamentale: Das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Von epistemischer Fürsorge zur Umcodierung wissenschaftlicher Standards
Lecture
Atrium im InformatiKOM, Geb. 50.19, KIT Campus Süd, Adenauerring 12
Prof. Dr. Sabine Döring, Philosophisches Seminar, Universität Tübingen

An gegenwärtigen öffentlichen Auseinandersetzungen wird immer wieder bemängelt, sie seien moralisiert. Kritisiert wird dabei, dass Diskussionen häufig weniger von der Suche nach differenzierten Argumenten geprägt seien als von dem Wunsch, sich moralisch korrekt zu positionieren. In Verruf sind Moralisierungen auch deshalb, weil sie als Mittel eingesetzt werden können, um andere Standpunkte zu diskreditieren und den offenen Austausch von Argumenten zu erschweren.
Zugleich sind Moralisierungen ein wichtiger Motor gesellschaftlichen Fortschritts. Ohne die Anprangerung von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Machtmissbrauch wären zentrale Fortschritte – etwa im Kampf um das Frauenwahlrecht, die Abschaffung der Rassentrennung in den USA oder die Sensibilisierung für Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen – kaum denkbar.
 
Das Colloquium Fundamentale widmet sich im Sommersemester 2026 den Chancen und Risiken von Moralisierungen in öffentlichen Auseinandersetzungen und findet im Rahmen des BMFTR-geförderten Projektes MoWiKo (Moralisierungen in der Wissenschaftskommunikation – Ursachen, Formen und Wirkungen) statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moralische Bewertungen öffentliche Debatten, die Redefreiheit und die Wissenschaftsfreiheit beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie zu produktiver Kritik an Missständen oder zu einer problematischen Verengung des Diskurses werden.
 
Abstract
Die liberale Demokratie setzt Wissenschaftsfreiheit voraus. Sie ist ein eigenständiges, von der Meinungsfreiheit zu unterscheidendes Grundrecht auf epistemisch qualifizierten öffentlichen Vernunftgebrauch. Der Vortrag untersucht das Verhältnis von Wissenschaftsfreiheit und moralischer Verantwortung. Ausgangspunkt ist das Paradox moralischer Wissenschaftsfreiheit: Wenn moralische Erwägungen Teil wissenschaftlicher Begründungsstandards werden, werden epistemische Kriterien normativ umcodiert und der Erkenntnisprozess korrumpiert. Zugleich wird gezeigt, dass der Freiheitsbegriff zwei komplementäre normative Dimensionen umfasst: epistemische Gerechtigkeit als Teilhabe aller potenziell Erkennenden am wissenschaftlichen Diskurs und epistemische Offenheit als die Freiheit, ohne Furcht oder Gefälligkeit die Wahrheit zu sagen.
 
Foto: © FORUM

Friday, 12 June 2026
 
OUTLOOK, mehr als nur Mail
Workshop
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Der Kurs vermittelt die Kenntnisse, um OUTLOOK in der aktuellen Version effizient nutzen zu können.
 
Folgende Themen werden behandelt:
 
OUTLOOK konfigurieren Nachrichten: erstellen, adressieren, versenden, beantworten, weiterleiten, löschen, Status verfolgen, Dateien als Anlage versenden Autosignaturen, Abstimmungen per E-Mail durchführen, Quicksteps Kalender: Ereignisse und Termine eintragen und bearbeiten, Besprechungen einplanen, Gruppenterminplanung, freie und gebuchte Zeiten anderer Benutzer anzeigen, Erinnerungen einrichten, Terminserien eintragen Aufgaben: Aufgabenlisten erstellen, Aufgabenanfragen senden, Status verfolgen Kontakte eintragen Adressbücher pflegen Kalender, Postfächer und Ordner gemeinsam nutzen.  
Übungen zu den verschiedenen Themen ergänzen die Einführung.
Grundkenntnisse des Betriebssystems WINDOWS sind Voraussetzung zum Besuch dieses Kurses.

Saturday, 13 June 2026
© KIT Medienproduktion (MEP)
10:00 - 15:00 
CAMPUS DAY at KIT - Experience your university in Karlsruhe!
KIT, Campus Süd
30.95 Audimax …

On Saturday, June 13, 2026, it's that time again! At the Campus Day, you have the unique opportunity to get to know KIT in all its exciting and colorful facets, to find out about our Bachelor's and Master's degree programs and to prepare for studying at your university in Karlsruhe.
You can expect exciting talks, real lectures, cool videos and guided tours behind the scenes of our research. The faculties open laboratories and lecture halls until 15:00.
All this takes place on the KIT Campus South with an opening in the Audimax, Building 30.95, Straße am Forum 1. In the foyer of the Audimax you will find many facilities and institutes that can introduce themselves and give you a lot of important information.
 
Anyone who wants to get a taste of student campus life can still join the fun at the AKK’s (Student Council’s Culture and Communication Working Group) “Summerrave” on Red Square starting at 3 p.m.

Monday, 15 June 2026
 
Gelassen und optimal leistungsfähig bleiben
Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU)

Stimmiges Balancieren vielfältiger Anforderungen
 
Gelassenheit und innere Stabilität – auch unter hohen Anforderungen – sind entscheidende Faktoren für dauerhafte Leistungsfähigkeit. Im Seminar stärken Sie Ihre Kompetenz, umsichtig mit den eigenen Kräften zu haushalten und so optimal leistungsfähig zu bleiben. Sie erfahren, wie schwierige Situationen geklärt und hohe Anforderungen oder widersprüchliche Interessen besser in Einklang gebracht werden können. Sie lernen bewährte Methoden kennen, blockierende Gedanken und Emotionen zu steuern und aufzulösen. Stress kann fühlbar abgebaut werden und bewusstes Entspannen gelingt. Die vermittelten Methoden können später selbstständig angewandt werden.
 
   

 

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