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Neuseeland: Bodenverhältnisse und Vegetation

Wie wirkt sich die langfristige Entwicklung von Böden auf die Pflanzenwelt aus? Dieser Frage geht Sebastian Schmidtlein, Professor am Institut für Geographie und Geoökologie des KIT, in einem neuen Projekt in Neuseeland nach.

Schmidtlein und seine Kooperationspartnerinnen vom Landcare Research New Zealand in Lincoln verwenden Methoden und Daten der Fernerkundung, vor allem mit Satelliten und Drohnen, um an Standorten mit unterschiedlich entwickelten Böden Blattmerkmale aufzunehmen. „Neuseeland bietet für diese Art von Untersuchungen besonders gute Voraussetzungen, da sich in dortigen Gletschervorländern relativ ungestörte Abfolgen unterschiedlich entwickelter Böden und Vegetation finden lassen“, erklärt Sebastian Schmidtlein.

Projektförderung über Julius von Haast Fellowship Award

Die Ergebnisse der Studie sollen später dazu dienen, flächendeckend von aus Fernerkundung gewonnenen Vegetationsdaten auf die Bodenverhältnisse rückzuschließen. Überdies sind neue Einsichten in die räumliche Verteilung von Ökosystemfunktionen naturnaher Waldbestände zu erwarten. Diese wiederum können als Grundlage für Managementplanungen sowie die Folgenabschätzung bei Landnutzungsänderungen dienen.

Gefördert wird das Projekt über eine Auszeichnung für Sebastian Schmidtlein: den Julius von Haast Fellowship Award. Die Royal Society of New Zealand würdigt mit diesem Preis seit 2004 jährlich einen deutschen Wissenschaftler mit internationalem Ruf.

or, 12.01.2017