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KIT bringt seine Kompetenzen im Bereich Klima und Umwelt nach China

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) will gemeinsam mit internationalen Partnern ein Kompetenzzentrum für Umwelttechnologie in Jiangsu errichten.
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung (Bild: INTL/KIT)
Thomas Hirth und Liu Qing unterzeichnen im Beisein von Wu Zhenglong, Nicole Hoffmeister-Kraut und Franz Untersteller eine Kooperationsvereinbarung. (Bild: INTL/KIT)

Viele chinesische Städte sind von verschmutztem Wasser, Boden und schlechter Luft geplagt. Karlsruher Forscherinnen und Forscher wollen dabei helfen, die Situation zu verbessern. Deshalb entwickelt das KIT gemeinsam mit dem Jiangsu Industrial Technology Research Institute (JITRI) ein Konzept für ein Kompetenzzentrum für Umwelttechnologie in der Provinz Jiangsu. Die entsprechend Vereinbarung wurde im Beisein des Gouverneurs der Provinz Jiangsu, Wu Zhenglong, sowie der Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und des Umweltministers Franz Untersteller des Landes Baden-Württemberg unterschrieben.

„Die Themen Umweltschutz und ressourcenschonende Produktion stehen in China und insbesondere in der Partnerprovinz Baden-Württembergs, Jiangsu, sehr hoch auf der politischen Agenda. Mit dem KIT-Zentrum Klima und Umwelt und seinen renommierten Forschungseinrichtungen in den Geo- und Umweltwissenschaften hat das KIT ausgewiesene Kompetenz zu bieten und möchte mit seinem breiten wissenschaftlichen Know-how zu einer Verbesserung der Umweltsituation in Jiangsu beitragen. Die Kooperation mit JITRI ist hierfür optimal geeignet“, sagt Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT.

In einer sechsmonatigen Vorlaufphase erarbeitet das KIT gemeinsam mit dem JITRI das wissenschaftliche und administrative Konzept. Dieses beinhaltet gemeinsame Workshops mit der Industrie sowie wissenschaftlichen Einrichtungen aus Baden-Württemberg und Jiangsu.

„In dem Kompetenzzentrum für Umwelttechnologie sollen Wissenschaftler und Unternehmen aus Baden-Württemberg und Jiangsu kooperieren, um zusammen drängende Umweltprobleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten oder direkt bereitzustellen“, sagt der wissenschaftliche Projektleiter Stefan Norra vom Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT. „Neben gemeinsamen Studien- und Lehrgängen für Studierende wollen wir außerdem speziell für chinesische Firmen Weiterbildungen für Umwelttechnologien wie Bodensanierung, Trinkwasseraufbereitung oder Abgasreinigung anbieten.“

Unterstützung erhält das KIT außerdem von der Partneruniversität Nanjing University of Science and Technology (NJUST), mit der eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet wurde.

swi, 11.10.2018