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Arbeitswelten der Zukunft

Die KIT-Fakultät für Architektur prämierte mit dem Schelling Studienpreis die besten Studienarbeiten der Jahre 2016 und 2017.
(Foto: Damian Platten, KIT)
(Foto: Damian Platten, KIT)
(Foto: Damian Platten, KIT)
(Foto: Damian Platten, KIT)
(Foto: Damian Platten, KIT)
(Foto: Damian Platten, KIT)

Von einfachen Zellenbüros über flexibel nutzbare Kombibüros bis hin zu Wohngemeinschaften, in denen man sowohl lebt als auch arbeitet – die Digitalisierung hat auch für die Gestaltung des Arbeitsplatzes viele Möglichkeiten eröffnet. „In meiner Abschlussarbeit habe ich einen Versuchsraum entworfen, in dem Menschen unterschiedliche Wohn- und Arbeitskonzepte ausprobieren können“, sagt der angehende Architekt Damian Platten vom KIT. „Damit die Räume im Inneren möglichst flexibel nutzbar bleiben, habe ich alle festen Elemente, wie Treppen, Aufzüge und Versorgungsleitungen, nach außen verlegt.“

Plattens Entwurf sieht vier Zonen für verschiedene Arbeitsweisen und Aufenthaltsdauern vor, etwa eine öffentliche mit Konferenzsälen und einer Kantine, in der man ähnlich wie in einer Bibliothek einige Stunden arbeitet. Die zweite Zone verbindet Wohnen und Arbeiten in Konzepten wie Coworking oder Workhostel für eine mögliche Aufenthaltsdauer von mehreren Tagen. Dazu kommen eine Zone, die man sich beispielsweise als Business-Hotel vorstellen kann, und eine Zone, die etwa für exklusive Wohn- und Arbeitsapartments zur Verfügung steht.

Für seine Abschlussarbeit am KIT hat Damian Platten nun den Schelling Studienpreis erhalten. Damit würdigt die Schelling Architekturstiftung zukunftsweisende Entwicklungen in der Architektur.

Die gleiche Auszeichnung erhielt auch Lisa Kahl, Architekturstudentin am KIT, für ihren Entwurf eines Badehauses, der traditionelle Badekultur mit der modernen, schnelllebigen Großstadt verbindet.


swi, 29.11.2017