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Kernspinresonanz: hohe Sensitivität auf engem Raum

Forscher des KIT verwenden erstmals Lenz-Linsen für Messungen der Nuklearen Magnetischen Resonanz (NMR) – Methode eröffnet neue Möglichkeiten für Anwendungen in der Medizin
Zwei Lenz-Linsen in einem Helmholtz-Spulenpaar angeordnet. Die Simulation zeigt, wie die Lenz-Linsen den magnetischen Fluss räumlich fokussieren (Abbildung: Nils Spengler, KIT)
Zwei Lenz-Linsen in einem Helmholtz-Spulenpaar angeordnet. Die Simulation zeigt, wie die Lenz-Linsen den magnetischen Fluss räumlich fokussieren (Abbildung: Nils Spengler, KIT)
Fünf-Millimeter-NMR-Röhrchen mit Lenz-Linse. Das Röhrchen ist mit dem Polysaccharid Agarose gefüllt, das sich herkömmlichen NMR-Systemen nicht detektieren ließe (Abbildung: Nils Spengler, KIT)
Fünf-Millimeter-NMR-Röhrchen mit Lenz-Linse. Das Röhrchen ist mit dem Polysaccharid Agarose gefüllt, das sich herkömmlichen NMR-Systemen nicht detektieren ließe (Abbildung: Nils Spengler, KIT)

In vielen Bereichen von den Materialwissenschaften bis zur Medizin ermöglicht Nukleare Magnetische Resonanz (NMR) detaillierte molekülspezifische Untersuchungen. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es Forschern nun gelungen, die Empfindlichkeit von NMR-Messungen auf kleinstem Raum zu steigern. Die Forscher nutzen dazu sogenannte Lenz-Linsen, die den magnetischen Fluss fokussieren. Davon können unter anderem medizinische Anwendungen profitieren. Die Wissenschaftler stellen die Methode in der Zeitschrift PLOS ONE vor.
(doi: 10.1371/journal.pone.0182779)

Vollständiger Text: Presseinformation 117/2017


kes, 30.08.2017