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Exzellenzinitiative

Graduiertenschule KSETA

Exzellenzinitiative II
KIT in der ersten Förderlinie  mit zwei Graduiertenschulen erfolgreich

Die Karlsruhe School of Elementary Particle and Astroparticle Physics: Science and Technology (KSETA) ist ein zentraler Baustein des KIT-Zentrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik KCETA. Doktorandinnen und Doktoranden aus Physik und Ingenieurwissenschaften arbeiten hier gemeinsam an theoretischen Untersuchungen und an Großgeräten zu Fragen aus der Grundlagenforschung sowie an der Entwicklung moderner Technologien. Die Promovierenden sind in interdisziplinäre Projekte auf der ganzen Welt eingebunden, zu denen KSETA teilweise führende Beiträge liefert. Diese sind unter anderem das Pierre-Auger-Observatorium für kosmische Strahlung in Argentinien, der Teilchendetektor CMS am Large Hadron Collider LHC am CERN, das Karlsruher Neutrino-Experiment KATRIN, das Alpha Magnetic Spectrometer (AMS) auf der internationalen Raumstation ISS und der Untergrunddetektor EDELWEISS für die Suche nach Dunkler Materie. KSETA bietet eine Spezialausbildung, baut Brücken zwischen Physikern und Ingenieuren und bildet so eine ausgezeichnete Basis für die gemeinsame Forschung. Sprecher ist Professor Johannes Blümer.

Die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) hat sich mit 14 Professoren, mehr als 75 aktiven Doktoranden, über 40 Alumni sowie einem internationalen Masterstudiengang als erstklassige Ausbildungs- und Forschungsinstitution im Bereich der Optischen Technologien etabliert. Optik & Photonik (O&P) sind der Schlüssel für zahlreiche industrielle Spitzentechnologien und stimulieren die Grundlagenforschung in Physik, Chemie, den Lebenswissenschaften und den Ingenieurwissenschaften. Master- und Doktoranden-Programm der KSOP werden von den vier KIT-Fakultäten Physik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Chemie und Biowissenschaften sowie Maschinenbau getragen. Die Forschungsaktivitäten der KSOP haben ihre Schwerpunkte in den Bereichen Photonische Materialien und Bauelemente, Moderne Spektroskopie, Biomedizinische Photonik und Optische Systeme. Die KSOP wird in der zweiten Förderphase quantitativ und qualitativ wachsen. Eine fachliche Erweiterung erfolgt durch die Einbindung weiterer KIT-Institute, zum Beispiel des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung. Aufgrund der zentralen Rolle von O&P für die Nutzung der Sonnenenergie und deren großer industrieller und gesellschaftlicher Bedeutung werden zudem die Aktivitäten im Bereich Solarenergie in einem neuen, fünften Forschungsfeld zusammengeführt und verstärkt. Sprecher ist Professor Ulrich Lemmer.

 

Exzellenzinitiative I
Uni Karlsruhe setzt sich mit ihren Anträgen im Exzellenzwettbewerb durch

Ein besonderer Erfolg bei der Exzellenzinitiative I im Jahr 2006 war die Auszeichnung in der dritten Förderlinie: Im Zukunftskonzept "Foundation of KIT" wurde der Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe mit der Universität Karlsruhe zum KIT entwickelt. Bereits am 1. Oktober 2009 haben sich die beiden Institutionen zur neuen Rechtsperson KIT vereint.

Neben der Gründung des KIT beinhaltete das Zukunftskonzept weitere Elemente, um die Universität als moderne Forschungsuniversität zu etablieren. Darunter war etwa die Vergabe von Forschungsmitteln im internen Wettbewerb mithilfe verschiedener Förderinstrumente, wie z. B. New Field Groups oder Feasibilty Studies. Zu deren Einrichung und zur Mittelvergabe wurde das Council for Research and Promotion of Young Scientists (CRYS) etabliert. Außerdem waren neue Strukturen vorgesehen, wie z. B. das Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS) zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, das House of Competence (HOC) für die Weiterbildung der Studierenden und schließlich das Young Investigator Network (YIN) zur Unterstützung der Netzwerkbildung von jungen Wissenschaftlern.

Das Zukunftskonzept wurde von 2006 bis 2012 gefördert.

Ebenfalls erfolgreich in der ersten Förderphase war der Antrag für die Karlsruher School of Optics & Photonics (KSOP) in der Förderlinie "Graduiertenschulen". Die KSOP, die die frühere Universität Karlsruhe in Kooperation mit dem Forschungszentrum Karlsruhe, dem Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart einrichtete, sollte eine Lücke in der universitären Graduiertenausbildung schließen.

Die Förderung für das Exzellenzcluster Center for Functional Nanostructures (CFN) lief 2012/2013 nach insgesamt 12-jähriger Förderung als DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster aus.

 

Weitere Informationen zur Exzellenzinitiative sind auf den Seiten der Deutschen Forschungsgemeinschaft  und des Wissenschaftsrats verfügbar.