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Helmholtz-Programme

Feinstpartikelabscheider für Biomassefeuerungen (Foto: Andrea Fabry)

In Erfüllung seiner Mission eines nationalen Forschungszentrums leistet das KIT erstklassige Forschungsbeiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind eingebettet in die übergeordnete Programmstruktur der sechs Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft. In der dritten Phase der programmorientierten Förderung (2015 – 2019) beteiligt sich das KIT an 13 Forschungsprogrammen in vier Forschungsbereichen und betreibt weiterhin drei Forschungs-Großgeräte.

 

Energie

Im Forschungsbereich Energie beteiligt sich das KIT an allen sechs Helmholtz-Programmen mit einem Gesamtbudget von etwa 117 Millionen Euro pro Jahr. Die Kompetenzen des KIT umfassen die gesamte Energiekette von (erneuerbarer) Energie über Umwandlung und Verteilung bis zur gesellschaftlichen Integration. Zusätzlich sind Nukleare Sicherheit und Fusionsforschung Teil des Portfolios:

Erde und Umwelt

KIT ist an einem der fünf Programme des Forschungsbereichs Erde und Umwelt mit einem Gesamtbudget von rund 23 Millionen Euro pro Jahr beteiligt:

Ziel dieses Programms ist es, ein besseres Verständnis für die Rolle der Atmosphäre im Klimasystem zu gewinnen. Die KIT-Experten haben umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Atmosphärenforschung, Fernerkundung und Biosphäre-Atmosphäre-Hydrosphäre-Austauschprozesse sowie im Bereich der Umweltrisiken und Wasserforschung.

 

Schlüsseltechnologien

Mit einem Gesamtbudget von etwa 81 Millionen Euro pro Jahr beteiligt sich das KIT an vier der neun Helmholtz-Programme im Forschungsbereich Schlüsseltechnologien:

Die Kompetenzen des KIT liegen in den Bereichen Biotechnologie und Nanotechnologie, Mikro-und Nanoelektronik, Optik und Photonik Technologien, Mikrosystemtechnik und Werkstofftechnik sowie Informationstechnologie. Zudem betreibt das KIT in diesem Forschungsbereich ein Forschungsgroßgerät: Die Karlsruhe Nano Micro Facility (KNMF) bietet einen offenen Zugang zu einem breiten Portfolio an Technologien im Mikro- und Nanobereich.

 

Materie

Das KIT beteiligt sich an allen drei Helmholtz-Programmen im Forschungsbereich Materie mit einem Gesamtetat von rund 51 Millionen Euro pro Jahr:

Im Bereich Materie konzentriert sich das KIT auf Elementarteilchenphysik einschließlich dem Tier-1-Zentrum GridKa,  Astroteilchenphysik mit Neutrinophysik sowie Suche nach Dunkler Materie und Erforschung kosmischer Strahlung, die Synchrotron Strahlungsquelle ANKA und schließlich Entwicklung von Detektor- und Beschleunigertechnologie.

Das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa) ist eines von weltweit elf Tier1-Rechen- und Datenzentren zur Bereitstellung der Rechen- und Speicherressourcen für das LHC-Experiment am CERN. Die Synchrotronstrahlungsquelle ANKA ist ein Teilchenbeschleuniger, der auf die Generierung von Licht in all seinen spektralen Facetten spezialisiert ist, um es für wissenschaftliche Experimente und technologische Innovationen nutzbar zu machen.