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KIT Campus Transfer – Erkenntnisse aus der Wissenschaft schneller in den Markt bringen

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ergänzt seine Innovationsaktivitäten durch eine neu gegründete Gesellschaft: die KIT Campus Transfer GmbH.
Der Präsident des KIT Prof. Holger Hanselka (Mitte) mit den beiden Geschäftsführern der KCT GmbH, Dr. Hanns-Günther Mayer (links) und Prof. Albert Albers (Bildquelle: Markus Breig, KIT)
Der Präsident des KIT Professor Holger Hanselka (Mitte) mit den beiden Geschäftsführern der KCT GmbH, Dr. Hanns-Günther Mayer (links) und Professor Albert Albers (Foto: Markus Breig, KIT)
Die KIT Campus Transfer GmbH, kurz KCT, soll Dienstleistungsaufträge aus der Wirtschaft schnell und flexibel abwickeln. Gesellschafter der KCT sind ein Verein aus Professorinnen und Professoren, das KIT selbst sowie eine KIT-eigene Innovationsgesellschaft.

Das KIT verfolgt die Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation. Ziel der Innovation ist, wissenschaftliche Ergebnisse für den Markt nutzbar zu machen – via Ausgründungen, Spin-Offs, Patente und Lizenzen und Dienstleistungen für die Industrie.

„Der Transfer von Technologien aus der Forschung in die Industrie trägt wesentlich dazu bei, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und den Standort Deutschland zu stärken“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Die KIT Campus Transfer GmbH steht dabei an der Schnittstelle zwischen hoheitlichem Auftrag und unternehmerischen Erfordernissen. Indem sie flexible und effektive Strukturen schafft, kann das KIT Dienstleistungsaufträge aus Unternehmen und Industrie zügig umsetzen und damit auf Anforderungen aus der Wirtschaft kurzfristig und passgenau reagieren.“

Drittmittelprojekte mit hoher Forschungs- und Innovationstiefe verbleiben wie bisher als Kernaktivitäten im KIT. Die neu gegründete KCT kümmert sich vor allem um Dienstleistungs- und Beratungsleistungen, die das KIT und seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Wirtschaft und Politik erbringen.

Kurzfristige und wiederkehrende Dienstleistungs- und Beratungsaufträge lassen sich so zügig abwickeln und das KIT kann unmittelbar und schnell auf Anforderungen reagieren, was die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und Politik stärkt. Ein Beispiel sind Standardmessungen für die Industrie, zum Beispiel an Prüfständen für Fahrzeuge. Messinstrumente, die am KIT zur Entwicklung neuer Technologien eingerichtet wurden, kommen hier zum Einsatz, was die Auslastung und die Rentabilität der Geräte erhöht.

Für die Professorinnen und Professoren bietet die neu gegründete KCT die Möglichkeit, ihre selbstständigen Tätigkeiten in einer mit dem KIT verbundenen Plattform zu bündeln und Synergien zu nutzen. Bei der Abwicklung ihrer Aufträge können sie beispielsweise auf das Management der KCT zurückgreifen.

Mit Gründung der KCT haben sich bereits vierzehn Technologietransfereinheiten gebildet, die für spezifische Projekte aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und Informationstechnik, dem Chemieingenieurwesen und der Verfahrenstechnik, den Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften sowie Chemie- und Biowissenschaften stehen. Gesellschafter der KCT sind der Förderverein für Innovation am KIT e.V., getragen durch Professoren des KIT, das KIT selbst sowie die KIT Innovation gGmbH.

(Geschäftsfelder und Organisation der KCT siehe Pressemitteilung)


or/lg, 20.04.2015