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Presseinformation 023/2012

86 KIT-Studierende erhalten Deutschlandstipendien

Höchstquote erfüllt – Offizielle Übergabe bei einer Feier mit Stiftern und Stipendiaten
Deutschlandsstipendiaten am KIT (Foto: Eva Pailer, KIT)
Deutschlandsstipendiaten am KIT (Foto: Eva Pailer, KIT)

300 Euro im Monat erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten für ein Jahr, jeweils zur Hälfte finanziert von Unternehmen oder privaten Förderern und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mit 86 vergebenen Stipendien gehört das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu den deutschen Hochschulen, welche die Förderhöchstquote voll ausgeschöpft haben. Ihre Urkunden erhielten die Studierenden gestern Abend bei einer Feier mit den Stiftern, Förderbeginn war bereits am 1. Oktober 2011.

„Am KIT ist das Deutschlandstipendium sehr gut angelaufen: Wir konnten die vom BMBF vorgegebene Förderquote – 0,45 Prozent der Studierenden – voll erfüllen“, sagt Professor Jürgen Becker, Chief Higher Education Officer am KIT. „Es freut uns sehr, dass nicht nur Unternehmen, sondern auch private Förderer dem so offen gegenüberstehen.“ Pro Stipendium kommen monatlich jeweils 150 Euro vom Bund und von Förderern, die das KIT angeworben hat, darunter beispielsweise Industrie- und Wirtschaftspartner des KIT, die Karlsruher Universitätsgesellschaft sowie einige KIT-Alumni. „Man darf nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen, man muss selbst etwas tun“, sagt Dr. Frank Stäudner, Alumnus der Fakultät für Physik, der sich beim Deutschlandstipendium engagiert. „Die Studienförderung soll nicht länger nur eine Sache von Stiftungen oder Unternehmen sein, sondern zu einer Herzensangelegenheit von Privatleuten werden."

Das 86. Stipendium stiften gemeinsam die beiden KIT-Präsidenten Professor Horst Hippler und Professor Eberhard Umbach. „Die Studierenden von heute sind die Entscheider von morgen – deshalb ist es uns ein persönliches Anliegen, dieses Programm nach Kräften zu unterstützen."

Ziel der Bundesregierung ist es auch, mit dem Deutschlandstipendium Anreize für begabte Studierende zu schaffen. „Für mich ist das Deutschlandstipendium tatsächlich mehr als nur finanzielle Unterstützung: Es ist eine Anerkennung für meine Leistungen und mein Engagement – und das motiviert mich auch für mein weiteres Studium“, sagt Michael Münig, Student des Wirtschaftsingenieurwesens und einer der ersten Deutschlandstipendiaten am KIT. „Außerdem bringt es Studierende und Förderer in Kontakt, was für beide Seiten von großem Wert sein kann.“

Das KIT hat die 86 Stipendien entsprechend der jeweiligen Studierendenzahlen auf die elf Fakultäten verteilt, dort erfolgt auch die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten. Dabei geht es vor allem um die bislang erbrachte Studienleistung, beim Gesamtbild können aber auch Auszeichnungen oder ehrenamtliches Engagement sowie besondere persönliche oder familiäre Umstände eine Rolle spielen. In der nächsten Förderrunde, die mit dem Wintersemester 2012/2013 startet, wird die Höchstquote voraussichtlich bei einem Prozent der Studierenden liegen. Das KIT könnte damit knapp 200 Stipendien vergeben. Ab dem Frühjahr werden Unternehmen und private Förderer wieder die Möglichkeit haben, sich zu engagieren. Studierende und Studienanfänger aller Nationalitäten, die bereits am KIT immatrikuliert sind oder ihr Studium am KIT zum Wintersemester 2012/2013 aufnehmen, können sich, ebenfalls ab dem Frühjahr, als Stipendiatinnen und Stipendiaten bewerben.

Nähere Informationen zum Deutschlanstipendium am KIT:
www.rsm.kit.edu/deutschlandstipendium

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieurs-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26.000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

le, 10.02.2012

Weiterer Kontakt:

Margarete Lehné
Pressereferentin
Tel.: +49 721 608-48121
Fax: +49 721 608-45681
margarete lehneGwz3∂kit edu
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presseXbw3∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.