Home | english  | Impressum | Sitemap | Intranet | KIT

Industrie 4.0 Collaboration Lab: Virtual Engineering für KMU

Mitte Mai haben das Institut für Informationsmanagement für Ingenieurswesen (IMI) des KIT und das japanische Technologie-Unternehmen Lexer im Industrie 4.0 Collaboration Lab am KIT die Lexer Research Inc. Experience Corner eröffnet.
(v.l): Staatssekretärin Katrin Schütz, Professorin Jivka Ovtcharova, Leiterin Institut für Informationsmangement im Ingenieurwesen, Masahiro Nakamura, CEO Lexer, Nobuo Kiriyama, japanische Botschaft in Berli
(v. l.): Staatssekretärin Katrin Schütz, Professorin Jivka Ovtcharova, Leiterin Institut für Informationsmangement im Ingenieurwesen, Masahiro Nakamura, CEO Lexer, Nobuo Kiriyama, japanische Botschaft in Berlin (Foto: KIT)
Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, und Jivka Ovtcharova
Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales, und IMI-Leiterin Ovtcharova (Foto: KIT)
Staatssekretärin Katrin Schütz
Staatssekretärin Katrin Schütz (Foto: KIT)

In Kooperation mit Lexer wird am Institut für Informationsmanagement für Ingenieurswesen (IMI) eine Simulation von Produktion mit einem revolutionären Datenmodell erfahrbar gemacht. Das Besondere: Mit der Software kann man auch ohne Programmierkenntnisse arbeiten. Im Collaboration Lab können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Software testen. Auch sollen die Anwendungsmöglichkeiten weiterentwickelt werden.

So wird die Simulation der Produktion auch für KMU wirtschaftlich einsetzbar. Sie kann damit für die Einführung der Digitalisierung bei KMUs einen Schub in Richtung Industrie 4.0 bringen. Denn Virtual Engineering, also die Unterstützung von Entwicklungsprozessen mit Hilfe digitaler, dreidimensionaler Modelle, ist hier ein wichtiger Bereich.

Baden-Württemberg International, die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, hat in Zusammenarbeit mit der Allianz Industrie 4.0 seit vergangenem Jahr den Dialog mit Japan zum Thema Industrie 4.0 aufgenommen und mehrere Veranstaltungen in Japan und Baden-Württemberg durchgeführt.

"Die Südwestwirtschaft ist der Motor der Industrie 4.0 und die gute wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Japan und Baden-Württemberg ist gerade auch in diesem Bereich von großem Wert. Das Zukunftsfeld Digitalisierung stellt für kleine und mittlere Unternehmen gleichermaßen Herausforderung wie Potenzial dar. Die japanisch-baden-württembergische Kooperation und die Eröffnung des Lexer Research Inc. Experience Corner ist hierbei eine wesentliche Bereicherung", sagte Staatssekretärin Katrin Schütz am 17. Mai in Karlsruhe.

Die Kooperation zwischen dem IMI und dem japanischen Software-Unternehmen ist ein erster konkreter Erfolg. Lexer ist das erste nichteuropäische Unternehmen, das in das Industrie 4.0 Collaboration Lab des IMI aufgenommen wird.


mex, 22.05.2017