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Super Effizient: Auszeichnung für Supercomputer des KIT

Neues Rechenzentrum mit Hochleistungsrechner ForHLR II des KIT für Energieeffizienz mit Deutschem Rechenzentrumspreis 2017 ausgezeichnet.
Preisgekröntes Rechenzentrum des KIT (Foto: KIT)
Mit einer besonders energiesparenden Luftkühlung ist das preisgekrönte Rechenzentrum des KIT ausgestattet. (Foto: KIT)
Projektkoordinator Rudolf Lohner nimmt den Rechenzentrumspreis entgegen. (Foto: Marconing)
Ausgezeichnete Energieeffizienz: Projektkoordinator Rudolf Lohner nimmt den Rechenzentrumspreis entgegen. (Foto: Marconing)

Der neue Supercomputer des KIT ist nicht nur superschnell, sondern auch supersparsam: Beim Deutschen Rechenzentrumspreis 2017 belegte der Forschungshochleistungsrechner ForHLR II nun den ersten Platz in der Kategorie „Neu gebaute energie- und ressourceneffiziente Rechenzentren“. Mit mehr als 24.000 Rechenkernen verfügt er über ein besonders energiesparendes Kühlsystem.

Wissenschaft erzeugt heute stark wachsende Datenmengen. Mit dem 2016 am KIT in Betrieb gegangenen Forschungshochleistungsrechner ForHLR II steht Forschern aus ganz Deutschland ein Petaflop-System mit über 24.000 Rechenkernen und 74 Terabyte Hauptspeicher zur Verfügung. Federführend gefördert hat das 26-Millionen-Projekt das Land Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Bund.

Ausgezeichnet wurde das energieeffiziente Rechenzentrum nun mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis, der alljährlich während Deutschlands größtem Rechenzentrums-Kongress future thinking verliehen wird, welcher in diesem Jahr am 25. und 26. April in Darmstadt stattgefunden hat. „Dass am neuen Rechenzentrum hohe Rechenkapazität mit enorm niedrigem Energieverbrauch einhergehen, folgt der Strategie des KIT und ist Ausdruck unserer Stärke in den gesellschaftlich relevanten Bedarfsfeldern.“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka.

Das neue Rechenzentrumsgebäude des KIT verfügt durch eine Warmwasserkühlung mit bis zu 45 Grad über neueste Kühltechnologie für einen besonders energieeffizienten Betrieb: Diese nutzt in der kalten Jahreszeit die Abwärme des Systems zur Heizung der Bürogebäude  und sorgt ganzjährig für eine zuverlässige Kühlung aller heißen Systemkomponenten. Damit kommt das System praktisch ohne energieintensive zusätzliche Kältemaschinen aus. So fügt sich der Betrieb des Hochleistungsrechners perfekt in das auf Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung basierende Gesamtkonzept für die Energie-Versorgung des KIT ein.

Weitere Informationen in der Presseinformation 059/2017.



mex, 09.05.2017