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Grunwald in Ethik-Kommission zum automatisierten Fahren

Professor Armin Grunwald, Experte für Nachhaltigkeit am KIT, gehört der vom Bundesverkehrsministerium eingesetzten neuen Ethik-Kommission „Automatisiertes und Vernetztes Fahren“ an.
Porträt Armin Grunwald (Foto: Markus Breig, KIT)
Professor Armin Grunwald, Experte für Nachhaltigkeit am KIT und Mitglied der Ethik-Kommission „Automatisiertes und Vernetztes Fahren“ (Foto: Markus Breig, KIT)

Seit Ende September erarbeitet die Kommission aus Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unter Leitung des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Professor Udo Di Fabio die ethischen Leitlinien, nach denen computergesteuerte Fahrzeuge Entscheidungen treffen sollen, vor allem in Risikosituationen. „Dabei darf neben möglichen Extremsituationen der Normalbetrieb des Straßenverkehrs nicht vergessen werden, in dem die weitaus meisten Unfälle passieren“, erklärt Armin Grunwald.

Der Physiker, Mathematiker und Philosoph leitet das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT sowie das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Dem KIT-Zentrum Mensch und Technik steht er als wissenschaftlicher Sprecher vor.

Für das KIT sind Mobilität und Digitalisierung wichtige strategische Themen. So ist das KIT auch an dem vom baden-württembergischen Verkehrsministerium geförderten „Testfeld zum vernetzten und automatisierten Fahren“ beteiligt, das in Karlsruhe und Umland entsteht.


or, 06.10.2016