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Fernwärme und Ökostrom am KIT: Mehr "grüne" Energie, weniger Kohlendioxid

5.300 Tonnen Kohlendioxid weniger pro Jahr dank Fernwärme – ab 1. Januar 2016: 100 Prozent Ökostrom am KIT-Campus Süd – Stadtwerke Karlsruhe Partner bei der Energieversorgung
Übergabe der CO2-Einsparzertifikate der Stadtwerke Karlsruhe an das KIT: KIT-Vizepräsident Dr. Ulrich Breuer (links) und Roland Schwarz, Vertriebsleiter Stadtwerke (rechts) (Foto: Lydia Albrecht, KIT)
Übergabe der CO2-Einsparzertifikate der Stadtwerke Karlsruhe an das KIT: KIT-Vizepräsident Dr. Ulrich Breuer (links) und Roland Schwarz, Vertriebsleiter Stadtwerke (rechts) (Foto: Lydia Albrecht, KIT)

Die künftige Energieversorgung und deren Auswirkungen auf die Umwelt gehören zu den großen Forschungsthemen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seiner ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung stellt sich das KIT auch intern mit der Initiative "Energiewende am KIT", die auch das Klimaschutzkonzept der Stadt Karlsruhe unterstützt. Ziel ist eine möglichst umweltschonende Energieversorgung, die das KIT zusammen mit den Stadtwerken Karlsruhe realisiert. Beim Heizen setzt das KIT deshalb an den städtischen Standorten Campus Süd und West auf Fernwärme und vermeidet so 5.300 Tonnen CO2 im Jahr. Ab 2016 stellt das KIT die Stromversorgung an den stadtnahen Standorten zudem auf 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien um und spart damit 22.700 Tonnen CO2 zusätzlich ein.

Die Themen der Initiative "Energiewende am KIT" reichen von der Energieerzeugung bis zum Energieeinsatz beim Nutzer. In verschiedenen Projekten untersucht das KIT seinen Energiebedarf, mit dem Ziel, ihn sukzessive weiter zu reduzieren. So erarbeitet beispielsweise das Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau derzeit eine KIT-übergreifende Energiedatenbank, die es erlaubt, alle Energieströme darzustellen. Die gesamte Energiestruktur am Campus zu bewerten, wird Gegenstand einer Masterarbeit sein.

"Die laufende Forschung am KIT ist auch ein wichtiger Baustein unserer internen Energiewende, bei der wir unsere Energie- und Umweltleistung kontinuierlich bewerten und verbessern", sagt Dr. Ulrich Breuer, Vizepräsident des KIT für Wirtschaft und Finanzen. "Wir sprechen alle Nutzerinnen und Nutzer an und fordern auf, bewusst mit Energie umzugehen. Wissenschaftliche Kooperationen im Bereich Energie und Energieeffizienz unterstützen dies."

Mehr zur Ökostrom-Versorgung des KIT-Campus Süd und zum CO2-Sparen mit Fernwärme in der ausführlichen Pressemitteilung.


le, 21.10.2015