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NanoMikro: Stammzellenvermehrung für die Therapie

Mit Biomaterialien eine künstliche Nische zu konstruieren, in der sich die Stammzellen des Bluts gezielt vermehren lassen – das ist die Vision einer neuen Nachwuchsgruppe am KIT.

Mit ihrem Projekt „Biomimetische nanostrukturierte Materialien zur Kultivierung hämatopoetischer Stammzellen“, kurz BioNanoHSZ, hat Dr. Cornelia Lee-Thedieck eine Förderung von insgesamt 1,88 Millionen Euro eingeworben.

Innovative Nanomaterialien sollen Natur nachahmen

Hämatopoetische Stammzellen (HSZ) sind die Vorläufer für alle Zellen des Bluts. Mediziner setzen HSZ zur Behandlung von Leukämiepatienten ein; auch Herzinfarktpatienten könnten künftig profitieren. Um den Bedarf zu decken, bietet sich eine Vermehrung im Labor an.

Bis jetzt können sich die Stammzellen des Bluts jedoch nur in ihrer natürlichen Umgebung im Körper vermehren – in einer spezialisierten Nische im Knochenmark. In BioNanoHSZ erforscht Lee-Thedieck, wie HSZ mit innovativen nanostrukturierten Materialien wechselwirken. Durch einstellbare Eigenschaften soll die natürliche Umgebung der HSZ nachgeahmt werden.


20.11.2013