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Smart BMP: Der Mensch im Mittelpunkt betrieblicher Softwaresysteme

Beim 29. AIK-Symposium „Smart BPM“ diskutieren Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft neue Trends im Geschäftsprozessmanagement (Business Process Management / BPM)

Für Unternehmen weltweit sind Softwarelösungen zur Abwicklung von Produktionsprozessen unabdingbar geworden. Im Bereich Geschäftsprozessmanagement (Business Process Management, BPM) modellieren, erforschen und entwickeln Wissenschaftler/innen die betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme. Im Blickpunkt ihrer Arbeit steht Software, die moderne Organisationsmethoden und innovative Technik nutzt, um die Prozesse zu verbessern, zu steuern und zu automatisieren.

Der Begriff Smart BPM fasst als Sammelbegriff die neuen Trends auf diesem Gebiet zusammen und berücksichtigt dabei stärker als bisher die Rolle des Menschen im Prozess. Durch einfache Prozessmodellierung auf Anwendungsebene soll der aktive Eingriff in die Prozessteuerung auch für Nicht-Informatiker möglich sein.

Datenschutz und Datensicherheit als Herausforderung neuer Forschungsansätze

Die neuen BPM-Ansätze stehen im engen Zusammenhang mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Kommunikation durch Smartphone und Tablet sowie den Sozialen Netzwerken, die neue Möglichkeiten schaffen, den Menschen stärker in den Mittelpunkt von Prozessen zu stellen. Die Wissenschaftler/innen greifen die Chancen der neuen Technologien auf und entwickeln gleichzeitig Lösungen für Datenschutz- und Datensicherheit, Rechtsfragen, Qualitätsmanagement, und Compliance-Anforderungen.

Das Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) am KIT und der Verein Angewandte Informatik Karlsruhe (AIK e.V.) widmen sich in ihrem 29. Symposium am 25. Oktober dem Thema „Smart BMP“. Aus wirtschaftlicher Sicht wird ab 14 Uhr Dr. Albert Fleischmann, Metasonic AG Pfaffenhofen, aus wissenschaftlicher Sicht Professor Dr. Egon Börger, Universität Pisa, informieren. Außerdem sprechen Dr. Agnes Koschmider, Institut AIFB, Tomasz Janasz, SAP AG und Dr. Frank Schönthaler, PROMATIS software GmbH, Ettlingen.


sps, 22.10.2013