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Presseinformation 090/2016

KIT im Rathaus: Natürliche Lebensgrundlagen erhalten

Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt stellt sich und seine Forschung vor
Unser Klima wandelt sich: Wie wir uns anpassen, Ressourcen und Lebensräume erhalten können, sind Fragen, um die es bei „KIT im Rathaus“ geht.  (Foto: Gabi Zachmann, KIT)
Unser Klima wandelt sich: Wie wir uns anpassen, Ressourcen und Lebensräume erhalten können, sind Fragen, um die es bei „KIT im Rathaus“ geht. (Foto: Gabi Zachmann, KIT)

Was hat das Wetter mit dem Klima zu tun? Wie kann ein Leben unter extremen klimatischen Bedingungen gelingen? Und warum ist es wichtig, das „System Erde“ zu begreifen? Auf diese Fragen gehen am Mittwoch, 22. Juni 2016, um 18.30 Uhr Wissenschaftler des KIT-Zentrums Klima und Umwelt ein. Im Karlsruher Rathaus präsentieren sie in populärwissenschaftlichen Vorträgen spannende Forschung zum Thema Klimawandel, Anpassung und Ressourcenerhaltung.

 

Die Lebensbedingungen auf der Erde sind starken Veränderungen unterworfen, die durch den Klimawandel sowie demografische, ökonomische und technische Entwicklungen hervorgerufen werden. Dies wirkt sich auf die Verfügbarkeit und auf die Qualität von Wasser, Luft und Nahrung aus. Die Klima- und Umweltforschung steht damit vor großen Herausforderungen: Es geht nicht mehr allein darum, die Ursachen von Umweltproblemen zu beseitigen, sondern zunehmend auch um die Anpassung an veränderte natürliche sowie vom Menschen geprägte Umweltverhältnisse. Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt erschließt grundlegendes Wissen über die beteiligten Prozesse und ihre Interaktion auf lokaler, regionaler und globaler Ebene. Rund 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 33 Instituten befassen sich mit den klimatischen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen dieser Veränderungen und ermitteln darauf aufbauend geeignete Strategien der Anpassung.

 

Die Veranstaltungsreihe „KIT im Rathaus“ ermöglicht interessierten Bürgerinnen und Bürgern, dieses spannende Forschungsfeld kennenzulernen und unter dem Titel „Natürliche Lebensgrundlagen erhalten – Wissenschaft für Gesellschaft und Umwelt“ mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten, insbesondere auch Schülerinnen und Schüler, sind zu der vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale koordinierten Veranstaltung eingeladen. Ein anschließender Empfang bietet Gelegenheit zu Gesprächen. Parallel zur Veranstaltung findet vom 20. bis 24. Juni 2016 eine thematische Poster-Ausstellung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt im oberen Foyer des Rathauses statt. Alle Vorträge sollen aufgezeichnet und anschließend unter www.zak.kit.edu/kit_im_rathaus veröffentlicht werden. Der Eintritt ist frei.

 

Programm:


Grußworte
Klaus Stapf, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe
Prof. Oliver Kraft, Vizepräsident für Forschung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
 
Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt stellt sich vor
Prof. Frank Schilling, Wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Klima und Umwelt, Inhaber der Dr. Martin Herrenknecht-Stiftungsprofessur, Institut für Angewandte Geowissenschaften

Lebensraumsicherung unter extremen anthropogenen und klimatischen Bedingungen in Ost-Asien
Prof. Franz Nestmann, Leiter des Instituts für Wasser und Gewässerentwicklung, Bereich Wasserwirtschaft und Kulturtechnik

Vom Wetter zum Klima: Fernerkundung der Atmosphäre
Prof. Johannes Orphal, Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung

Geowissenschaften für Gesellschaft und Umwelt: Heute und morgen
Prof. Philipp Blum, Abteilungsleiter Ingenieurgeologie, Institut für Angewandte Geowissenschaften

 

Weitere Informationen: www.zak.kit.edu/kit_im_rathaus

 

Details zum KIT-Zentrum Klima und Umwelt: http://www.klima-umwelt.kit.edu

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

am, 13.06.2016

Weiterer Pressekontakt:

Anna Moosmüller
ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale
Tel.: +49 721 608-48027
Fax: +49 0721 608-44811
E-Mail: anna moosmuellerTig5∂kit edu
Das Foto kann in der höchsten uns vorliegenden Qualität angefordert werden unter:
presseOon9∂kit edu oder +49 721 608-47414.

Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.