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Presseinformation 055/2014

Neue Informationsplattform zu Erde und Umwelt

Zentrales Informationspool der Helmholtz-Gemeinschaft bündelt Wissen über Klimawandel, Naturgefahren und Umweltschadstoffe
Aktuelle Forschungsergebnisse und Hintergrundwissen: Die Wissensplattform „Erde und Umwelt“. (Abbildung: ESKP)
Aktuelle Forschungsergebnisse und Hintergrundwissen: Die Wissensplattform „Erde und Umwelt“. (Abbildung: ESKP)

Die Wissensplattform „Erde und Umwelt – Earth System Knowledge Platform“ ESKP ist seit Samstag online. Auf www.eskp.de präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft aktuelle Forschungsergebnisse und fundiertes Hintergrundwissen zu den Themen „Auswirkungen des Klimawandels“, „Naturgefahren“ und „Ausbreitung von Schadstoffen in der Umwelt“.

 

Die Auswirkungen des Klimawandels, die Früherkennung und der Schutz vor geologischen Naturgefahren und wetterbedingten Extremereignissen sowie die Verbreitung von Schadstoffen in der Umwelt sind enorme Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Diese vielschichtigen Aufgaben erfordern eine interdisziplinäre, zentrenübergreifende Zusammenarbeit, da für die Erstellung eines Lagebildes oftmals sehr unterschiedliche wissenschaftliche Expertisen zusammengeführt werden müssen. Dies gilt auch für langsam fortschreitende Prozesse, die mit dem Klimawandel einhergehen und unterschiedliche Folgeerscheinungen wie zum Beispiel ein verändertes Risiko von Sturmfluten an der Nordsee mit sich bringen könnten. Auch hier können Zusammenhänge und Konsequenzen nur durch die ganzheitliche Betrachtung und die Bündelung von Fachwissen umfassend erklärt werden.

 

ESKP ist ein Informationspool und eine zentrale Anlaufstelle für die Öffentlichkeit. Vorhandenes Wissen der an ESKP beteiligten Helmholtz-Zentren wird für verschiedene Zielgruppen (u. a. Behörden, Politik, Entscheidungsträger, Presse, Bevölkerung) verständlich aufgearbeitet. Das breite Informationsangebot umfasst Texte, Interviews, Echtzeitdaten, Grafiken, Bild- und Filmmaterial. Literaturhinweise auf Fachpublikationen aber auch allgemeinverständliche Broschüren ergänzen das Angebot. Darüber hinaus stehen für zusätzliche Fragen die Fachexperten der Forschungszentren zur Verfügung.

 

Das Projekt wird koordiniert durch das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht — Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG). Darüber hinaus beteiligen sich das Alfred-Wegener-Institut — Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) an der Helmholtz-Wissensplattform „Erde und Umwelt“.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Mit rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

um, 12.05.2014

Weiterer Kontakt:

Dr. Ute Münch
Deutsches GeoForschungsZentrum
Telegrafenberg
14473 Potsdam
Tel: 0331-2881079
Mail: ute muenchXha0∂gfz-potsdam de
Das Foto kann in druckfähiger Qualität angefordert werden unter: presseYzr4∂kit edu oder +49 721 608-47414. Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.