Karlsruher Institut für Technologie

Presseinformation 133/2013

Detlef Löhe als KIT-Vizepräsident im Senat bestätigt

Der Professor für Werkstoffkunde ist für Forschung und Information zuständig
Prof. Detlef Löhe (Foto: Martin Lober, KIT)
Prof. Detlef Löhe (Foto: Martin Lober, KIT)

Professor Detlef Löhe ist weiterhin Vizepräsident des KIT für Forschung und Information. Der KIT-Senat hat in seiner gestrigen Sitzung das Votum des Aufsichtsrates bestätigt. Löhe hat dieses Amt seit der Gründung des KIT im Jahr 2009 inne. Als einer der maßgeblichen Autoren des Zukunftskonzeptes der damaligen Universität Karlsruhe im Jahr 2006 hat er die Fusion mit dem damaligen Forschungszentrum Karlsruhe zum KIT von Anfang an mitgestaltet. Nach der Bestätigung der Wahl des Aufsichtsrats durch den Senat folgen nun Vertragsverhandlungen und anschließend das Ernennungsverfahren.

 

Die KIT-Aufsichtsratsvorsitzende Professorin Renate Schubert begrüßte die Wiederwahl von Detlef Löhe: „Es freut mich, dass Herr Löhe dem KIT weiterhin mit seinem großen Engagement und seiner Kreativität zur Verfügung steht. Er repräsentiert als Mitglied des Gründungspräsidiums auch ein Stück Kontinuität für das KIT-Präsidium.“

 

„Herr Löhe hat sich in der Vergangenheit sehr für das Zusammenwachsen des KIT eingesetzt und hervorragende Instrumente, vor allem im Bereich der Nachwuchsförderung, entwickelt und erfolgreich etabliert“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Daher freue ich mich sehr über die Entscheidung des Aufsichtsrates und des Senats. Eines unserer Ziele ist, die Forschungsreputation des KIT national und international zu steigern. Hierfür sind wir mit Herrn Löhe hervorragend aufgestellt.“

 

„Für das Vertrauen der KIT-Gremien bedanke ich mich sehr. In meiner Arbeit als Vizepräsident des KIT werde ich vor allem das Engagement des KIT in koordinierten Forschungsprojekten auf deutscher und europäischer Ebene in den Fokus rücken, um diese Instrumente der Forschungsförderung gezielt für das KIT zu nutzen. Mein besonderes Anliegen ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs umfassend zu fördern und den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern klare Perspektiven in der Wissenschaft aufzuzeigen“, betont Löhe.

 

Die vorgesehene Amtsdauer des Vizepräsidenten für Forschung und Information beträgt sechs Jahre ab dem Zeitpunkt seiner Ernennung.

 

Das Präsidium des KIT setzt sich wie folgt zusammen: Professor Holger Hanselka (Präsident), Dr. Elke Luise Barnstedt (Vizepräsidentin für Personal einschließlich Recht), Dr. Ulrich Breuer (Vizepräsident für Wirtschaft und Finanzen), Professor Detlef Löhe (Vizepräsident für Forschung und Information) sowie Professor Alexander Wanner (Vizepräsident Lehre und akademische Angelegenheiten). Eine im KIT-Gesetz vorgesehene weitere Position eines/r Vizepräsidenten-/in wird aufgrund einer Neudefinition des Aufgabenbereiches erst zu einem späteren Zeitpunkt besetzt.

 

Detlef Löhe – zur Person:

Detlef Löhe, Jahrgang 1949, studierte Maschinenbau an der damaligen Universität Karlsruhe (TH). Als wissenschaftlicher Mitarbeiter promovierte er 1980 am Institut für Werkstoffkunde I (IWK I), ebenfalls an der Universität Karlsruhe. Nach weiteren Jahren am IWK I als Leiter einer Arbeitsgruppe sowie als Projektbereichsleiter eines Sonderforschungsbereichs folgte Löhe 1991 einem Ruf als Professor für Werkstoffwissenschaften an der Universität Paderborn. 1994 kam er als Professor und Leiter des Instituts für Werkstoffkunde I zurück an seine Alma Mater. In den Jahren 1998 bis 2000 war Löhe Dekan der Fakultät Maschinenbau und 2003 bis 2006 Sprecher eines Sonderforschungsbereiches. 2005 wurde Löhe Prorektor für Forschung; seit der KIT-Gründung im Jahr 2009 ist er Vizepräsident des KIT. Löhe ist Mitglied in zahlreichen Ausschüssen und Verbänden, unter anderem im Nominierungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde, der American Society for Materials. Löhe ist stellvertretender Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission der Einstein-Stiftung Berlin.

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 24 400 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

lg, 22.10.2013
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